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Vortrag von Univ.-Prof. Dr. Jerzy Bralczyk zum Thema:
WSPÓ£CZESNA
POLSZCZYZNA PUBLICZNA
Organisatoren:
EuropaContext,
Wissenschaftliches Zentrum der PAW in Wien,
Polnisches Radio
Am
3.
Oktober 2003 fand im König Jan
III
Sobieski-Saal im Wissenschaftlichen Zentrum der
Polnischen Akademie der Wissenschaften ein
polonistischer Seminarabend statt. Mag. Jerzy Baranowski
begrüßte die Teilnehmer in Vertretung des dienstlich
verhinderten Prof. Marian A.Herman.
Der
Sprachwissenschaftler Prof. Jerzy Bralczyk ist Experte
auf dem Gebiet der Sprache der Medien, der Politik sowie
der Reklame, gleichzeitig ist er Vortragender am
Institut für Journalistik an der Universität Warschau.
sowie an der Hochschule für Psychologie. Darüber
hinaus tritt er wöchentlich im TV-Sender mit der
Sendung „Man spricht” in Erscheinung, im
polnischen Rundfunk mit der Sendung „Wort für
Wort”. Er ist Autor vieler Bücher und
Artikel.
Der
Vortragende sprach in seinem Vortrag über die polnische
Sprache in der politischen Propaganda der Siebziger-,
Achtziger- und Neunzigerjahre.
Prof.
Bralczyk präsentierte seine humorvolle Analyse der Veränderungen
de polnischen Sprache im Laufe der Jahrhunderte. Er wies
darauf hin, dass in der gegenwärtigen Welt, in der hauptsächlich
der Erfolg zählt, die Sprache zum Zwecke der Selbstreklame
eingesetzt wird. In den Buchhandlungen finden wir Bücher
mit Titeln wie „Wie man sich am Besten lobt”
oder „Wie spricht man vor einem Publikum”.
Charakteristisch sind in diesem Kontext auch Entlehnungen
aus dem Englischen. Je mehr englische Wörter im Verlauf
einer öffentlichen Rede verwendet werden, desto sicherer
darf man sich des Erfolgs sein.
Nach
dem Vortrag entwickelte sich eine lebhafte
Diskussion.
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Vizedirektor
Mag. Jerzy Baranowski
begrüßt die Gäste |
Univ.-Prof.
Dr. Jerzy Bralczyk während seines Vortrags |
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Angeregte
Diskussionen nach dem Vortrag |
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