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Versammlung des Klubs der Professoren
am Wissenschaftlichen Zentrum der PAW
5. Dezember 2005
Am 5. Dezember 2005 fand im Nikolaus Kopernikus-Saal das neunte Treffen des Klubs der Professoren statt.
Nach den Begrüßungsworten von Prof. M.A. Herman, dem Direktor des Zentrums der PAW, informierte Prof. J. Zazgornik über den höchst erfolgreich verlaufenen Wettbewerb für junge Musiker polnischer Herkunft und dankte allen, die an der Vorbereitung sowie der Durchführung des Wettbewerbs mitgewirkt hatten, insbesondere den Mitgliedern der Jury. Frau Prof. H. £azarska drückte gegenüber Herrn Prof. J. Zazgornik ihre Dankbarkeit aus: Auf seine Initiative ging die Organisation des Wettbewerbs zurück, er stiftete auch die überaus großzügig dotierten Preise.
Frau Prof. J. G±dek-Wêsierski wies darauf hin, dass der Klub der Professoren im Annual Report der Polnischen Akademie der Wissenschaften für das Jahr 2005 keinerlei Erwähnung findet und forderte, dass in der nächsten Ausgabe auf diesen hingewiesen wird. Prof. M.A. Herman teilte ihr in seiner Antwort mit, dass dies den Redakteuren des Annual Report schriftlich mitgeteilt werden sollte.
Prof. J. Zazgornik informierte darüber, dass er die Albert Schweitzer-Medaille empfangen hatte, die ihm die Albert Schweitzer World Academy of Medicine für sein wissenschaftliches Werk zuerkannte und die ihm im Königsschloss in Warschau verliehen wurde. Alle Anwesenden gratulierten Prof. Zazgornik zu dieser
Im Anschluss daran hielt Prof. St. Necek seinen Vortrag zum Thema
„Überlegungen zum Thema Sicherheit am Beispiel der Anästhesiologie”.
Kurzzusammenfassung
Die Arbeit der Anästhesiologen ähnelt in vielem jener der Piloten. In beiden Fällen ist mit schwierigen Umständen zu rechnen, mit sich rasch ändernden Bedingungen, die eine rasche Entscheidung erfordern, gelegentlich kommt es zu ernsthaften Bedrohungen. Um die Sicherheit in der Anästhesiologie zu gewährleisten, wurden aus der Luftfahrt Elemente wie strenge Vorschriften, Überwachung der Mitarbeiter, Führung einer genauen Dokumentation, Berufseignung der Kandidaten, Training an Simulatoren, Schulungen sowie eine genaue Analyse der auftretenden Unfälle übernommen. In beiden Berufsfeldern sind die häufigste Unfallursache menschliche Aufsicht, darunter Systemfehler, die z.B. auf Ermüdung zurückzuführen sind. Resultat: Ein guter Mitarbeiter ist ein gut ausgebildeter Mitarbeiter unter guter Führung; wenn ein Fehler passiert, sollte nicht die Person, die den Fehler machte, gefragt werden, warum ihr der Fehler unterlief, sondern nach der Fehlerursache.
Zum Schluss kommend, stellte Prof. J. Zazgornik einen Vorschlag für den Klub für das Jahr 2006 vor: die Organisation einer „Internationalen Kulturwoche der mittel- und osteuropäischen Länder“ in Wien. In der darauf folgenden Diskussion wurde der Standpunkt geäußert, dass dies die Möglichkeiten des Klubs überschreiten würde. Für die Organisation einer derart gewichtigen Veranstaltung sollte eine größere Institution wie die Landesregierung von Wien oder das österreichisches Außenministerium veranlasst werden. Es wäre jedoch möglich, finanzielle Unterstützung von der EU zu lukrieren. Eine solche Veranstaltung ist aber bereits zwei Jahre im Voraus zu planen, wobei zunächst der entsprechende Antrag erarbeitet werden muss, wie Prof. Woldan festhielt.
Zum Abschluss wandte sich Prof. J. Zazgornik mit dem Ersuchen um Anmeldung von Vorträgen, die anlässlich der nächsten Versammlungen des Klubs präsentiert werden mögen.
Die nächste Versammlung des Klubs der Professoren soll am 20. März (Montag) 2006, 18 Uhr 30 stattfinden.
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