WISSENSCHAFTLICHES ZENTRUM
des POLNISCHEN AKADEMIE 
der WISSENSCHAFTEN 
in 
WIEN

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1. WISSENSCHAFTLICHE WERKSTATT

                             DES INTERNATIONALEN DOKTORATSSTUDIUMS:  

                                    BIOMACRO

In der Zeit vom 6. bis zum  9 Mai 2004 fand im Wissenschaftlichen Zentrum der PAW in Wien die erste wissenschaftlichen Werkstatt des Doktoratsstudiums (Bio)moleküle  - Struktur und Funktion MSD-BIOMACRO statt.

MSD-BIOMACRO wurde von einem internationalen Konsortium, bestehend aus Mitgliedern aus Polen, Österreich, Deutschland, Rumänien, Schweden und Italien, gegründet. Koordinator des Studiums ist Prof. Dr. hab. Jerzy Silberring, Co-organisatoren sind das Zentrum für die Chemie von Polymeren der PAW in Zabrze sowie die Jagiellonische Universität in Krakau. Teilnehmer des Konsortiums sind Forschungszentren des Zentrum für die Chemie von Polymeren der PAW, der Jagiellonischen Universität in Krakau, der Technischen Universität, des Instituts für Makromolekularchemie der Rumänischen Universität der Wissenschaften sowie der Universitäten von Bologna, Uppsala, Münster und Göteborg. Die Tätigkeit von MSD BIOMACRO beruht auf einer interdisziplinären Kooperation auf internationalem Niveau, die sich mit Forschungen in den Chemie der Polymere, Biotechnologie, Biochemie, Materialwissenschaften sowie Medizin und Pharmazie befasst, mit dem Ziel, höchst qualifizierte Mitarbeiter auszubilden. 

Die Teams, aus denen das internationale Konsortium BIOMACRO besteht, gehören den führenden Zentren des jeweiligen Gebiets an und verfügen über langjährige wissenschaftliche sowie didaktische Erfahrung.

Am ersten Tag des Treffens wurde nach den Begrüßungsadressen seitens Prof. M. A. Herman, Direktor des Zentrums, seitens Doz. M. Kowalczuk, Direktor des Zentrums für die Chemie der Polymere der PAW sowie seitens Prof. Jerzy Silberring, dem Koordinator von MSD BIOMACRO der Eröffnungsvortrag "Sustainable technologies on the base of renewable resources - Chances in academic education"  von Prof. Michael Narodoslavsky (Graz, Österreich) gehalten. Im Anschluss daran kam es zur ersten Diskussionsrunde, in der über Programmfragen sowie Organisatorisches diskutiert wurde, weiters über Probleme hinsichtlich der Finanzierung bei der Vorbereitung von internationalen Projekten. 

Am zweiten Tag der Werkstatt standen interdisziplinäre Vorträge aus verschiedenen Bereichen auf dem Programm: Gerhart Braunegg: "Production and use of bacterial polyesters", Mariastella Scandola “Structure-property correlations in environmentally friendly polymer materials”, Marek Kowalczuk "Evaluation of polymer structure at the molecular level", Bogdan C. Simionescu "Bioapplication-oriented polymeric materials” sowie Jerzy Silberring "Clinical proteomics - a yet another chance for our better future?", Simone Koenig "Instrumental set-ups for applied biomolecular mass spectrometry". Anschließend begannen die Präsentationen der Studenten, die die Themen ihrer Arbeiten sowie ihre bisherigen Forschungsergebnisse vorstellten. Den Anfang machten Martin Zeller (Muenster) "Phoshorylation analysis of myeloid related protein 14" sowie Anna Bierczynska-Krzysik (Kraków) "Analysis of rat brain proteome in addiction to morphine".

Am letzten Tag der Werkstatt wurden die Präsentationen der Studenten fortgesetzt: Magdalena Cristina Stanciu (Rumänien) "Amphiphilic biopolymers with possible medical applications", Mihaela Adriana Olaru (Rumänien) "Biopolyurethanes with specific active sequences", Marta Stochel (Zabrze) "Compostable polymeric materials", Tomasz Dylag (Krakow) "Nociceptin and its N-terminal fragments. Role in drug dependence" sowie Micha³ Kawalec (Zabrze) "Bioresorbable polymeric materials".

Die Werkstatt endete mit einer zweiten Diskussionsrunde, in deren Verlauf der Zeitplan der weiteren Treffen festgelegt wurde. Prof. M. A. Herman verabschiedete die Gäste und erklärte die Bereitschaft des Zentrums zur langjährigen Zusammenarbeit. Sowohl die Direktion des Zentrums als auch die Teilnehmer des Treffens äußerten die Meinung, dass die jährlich stattfindenden Werkstätten BIOMACRO zu einer Dauereinrichtung am  Wissenschaftlichen Zentrums der PAW werden sollten. Die Werkstatt zeigte, dass ein großer Bedarf an internationalen Doktoratsstudien von interdisziplinären Charakter auf hohem wissenschaftlichen Niveau besteht.  

                                                 

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