WISSENSCHAFTLICHES ZENTRUM 
der POLNISCHEN AKADEMIE
 
der WISSENSCHAFTEN  
in WIEN

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         III. EUROPÄISCHES KOLLOQUIUM 

Am 19. April 2004 fand im Nikolaus Kopernikus-Saal das dritte Europäische Kolloquium statt, das vom Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften gemeinsam mit der Karol Eugeniusz Lewakowski-Stiftung Warschau organisiert wurde. 

Prof. Marian A. Herman, der Direktor des Zentrums, sowie Prof. Adam Zieliñski als Mitorganisator des Kolloquiums begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste. 


Prof. Marian A. Herman begrüßt die Gäste

Der erste Teil der Veranstaltung war den polnischen Spuren im österreichischen Parlament gewidmet. Prof. Aleksander £uczak, vormals Minister für Erziehungswesen, stellte die Geschichte  Galiziens im 19. sowie zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts vor. Er erinnerte unter anderem an Persönlichkeiten wie den herausragenden Politiker und Parlamentarier Franciszek Smolka, Alfred Potocki sowie Kazimierz Badeni, die der österreichischen Regierung als Premierminister vorstanden, an den Finanzminister Julian Dunajewski, der sich um die Reform der Staatsfinanzen einen Namen gemacht hatte, sowie den Außenminister Agenor Go³uchowski junior. Senator Prof. Jan Sêk  porträtierte die Persönlichkeit von Karol Eugeniusz Lewakowski, einem Mitgründer der Polnischen Volkspartei (ursprüngliche Bezeichnung - Volkspartei) sowie Namensgeber der Stiftung, die das Kolloquium mitorganisierte. Mgr Stanis³aw Dziedzic, Leiter der Abteilung für Kultur bei der Präsidentschaft der Stadt Krakau sprach über W³odzimierz Tetmajer als Maler und Aktivisten der Polnischen Volkspartei sowie Abgeordetnen zum österreichischen Parlament. Der politischen Tätigkeit von Polen in der Habsburgermonarchie waren auch die Referate von Dr. Jerzy Mazurek sowie von Mag. Rembert Schleicher, vormals Konsul von Österreich in Krakau, gewidmet. Abschließend zog Prof. Adam Zieliñski ein Resumee.

Im  zweiten Teil des Abends wurde Prof. Adam Zieliñski der W³odzimierz Tetmajer-Literaturpreis, der von der Eugeniusz Lewakowski-Stiftung Warschau gestiftet wurde, überreicht. Prof. Sêk überreichte die hübsche, diesen Preis symbolisierende Figur. 


Der mit dem W³odzimierz Tetmajer-Literaturpreis 
ausgezeichnete Prof. Adam Zieliñski

In seiner Laudatio hob Mag. Dziedzic nicht nur die literarischen Leistungen des Ausgezeichneten hervor, sondern auch seine Verdienste um die finanzielle Unterstützung der polnischen Kultur, insbesondere in Krakau. 

Nach den Dankesworten des Geehrten sprach Prof. Herman zu dessen Ehren einen kleinen Toast. 

Dankesworte von Prof. Adam Zieliñski

Zum Abschluss ergriffen noch Dr. Sylwester Marynowicz, Prof. Andrzej G³owacki sowie Mag. Stanis³aw Franczak, das Wort, die wichtige Ergänzungen zum bereits Gesagten hinzufügten. 

Eine interessante Ergänzung stellten auch die Anmerkungen des in Budapest ansässigen  Dichters und Übersetzers Dr. Konrad Sutarski dar, der als Vorsitzender des Vereins der polnischen Minderheit in Ungarn die Tätigkeit der Polonia in Ungarn vorstellte, die auch enge historisch gewachsene Beziehung zu Ungarn hat. 

 
 

                                                 

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