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21.
Mai 2003
Am 21. Mai 2003 fand im
Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften ein Seminarabend statt, der der Jagiellonischen
Bibliothek und ihren bibliophilen Schätzen gewidmet war. An der Veranstaltung, die im König-Jan-Sobieski-Saal
stattfand, nahmen ungefähr 40 Personen aus den Kreisen der Wiener
Polonia sowie der österreichischen Intellektuellen teil.
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| Prof.
Dr. habil. Jan Piro¿yñski während seines Vortrags |
Der erste Referent,
Prof. Dr habil. Jan Piro¿yñski von der Jagiellonen-Universität in
Krakau, hielt einen Vortrag in deutscher Sprache. Er referierte über
die Jagiellonische Bibliothek und deren Schätze. Am Anfang stellte er
den Grundriss der Bibliotheksgeschichte von ihrer Entstehung im 15.
Jahrhundert bis zum heutigen Tag vor. Der zweite Teil des Vortrags war
den Büchersammlungen, die ungefähr 4 Mio. Bücher umfassen,
gewidmet.
Im dritten Vortragsteil
zeigte der Vortragende auf ungefähr 40 Dias die schönsten Facetten
der alten Bibliothek, farbenprächtige Initialen sowie ausgewählte Seiten aus bekannten
Handschriften von herausragenden Werke der polnischen Literatur.
Dem Vortrag schloss
sich eine Diskussion an. Es wurden folgende Themen berührt:
a) Zugänglichkeit
der Sammlungen für die Bibliothek besichtigende
Touren
b) Ausmaß der
unabwendbaren Verluste der Bibliothek, die sie infolge der
Raubpolitik der Hitlerbehörden während des 2.
Weltkrieges erfahren hat

Mag. Andreas Rudzki im
Verlauf der angeregten Diskussion nach dem Vortrag
von Prof. Dr habil. Jan Piro¿yñski
Von links nach rechts: Ing. Hebenstreit, Frau Dr. Herman i Mag. Balko
Nach
den Vorträgen kam es zu einer lebhaften Diskussion.
Das musikalische
Programm des Abends wurde von Natalia Sawo¶cianik, Pianistin aus
Posen, gestaltet. Sie trug mit großer Meisterschaft folgende
Musikstücke vor:
Frederick Chopin:
Polonaise As-Dur op. 53
Robert Schumann:
Papillons op. 2
Franz Liszt: 10. Etüde
f-Moll.
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Natalia Sawo¶cianik
während
ihres Konzerts |
Prof.Dr.
Marian A. Herman dankt der Pianistin für ihre
Darbietung |
Der Seminarabend nahm
mit einem traditionellen Empfang im Rittersaal seinen Ausklang. Die
Seminarteilnehmer konnten den Vortragenden noch weitere Fragen
stellen.
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