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Wissenschaftliches Zentrum
der Polnischen Akademie der Wissenschaften
in Wien
23. - 25. Oktober 2003
In der Zeit vom 23. - 25.
Oktober 2003 fand am Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie
der Wissenschaften in Wien ein polnisch-österreichisches Symposium über
die Einheit und Vielfalt der Gegenwartsphilosophie statt, das vom Institut
für Philosophie der Universität Wien, der Adam Mickiewicz-Universität
Posen sowie dem Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der
Wissenschaften veranstaltet wurde.
Die feierliche Eröffnung des Symposiums fand am Abend des 23. Oktobers
2003 im König Jan III Sobieski-Saal im Wissenschaftlichen Zentrum der PAW
statt. Die zahlreich erschienenen Gäste wurden von Botschaftsrat Adam
Halacinski als Vertreter der Botschaft der Republik Polen in Österreich,
von Univ.-Prof. Dr. Marian A. Herman in seiner Eigenschaft als Direktor
des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften
sowie von Univ.-Prof. Dr. Peter Kampits, Vorstand des Instituts für
Philosophie der Univ. Wien auf das Herzlichste willkommen geheißen.
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Von
links nach rechts:
Prof. Dr. M.Herman, Prof. Dr. T.Buksiñski, Prof. Dr. P. Kampits |
Im Anschluss daran wurden die beiden Eröffnungsvorträge gehalten.
Univ.-Prof. Dr. Tadeusz
Buksiñski, Universität Posen, sprach zum Thema "Zwischen politischer Einheit und ethnischer Vielheit in Ost- und
Zentraleuropa". Als Vertreterin der Universität Wien sprach Herta
Nagl-Docekal zum Thema "Geschichtsphilosophie und Kulturkritik: Die zeitgenössische Debatte".
Ein Harfenkonzert, dargebracht von Mag. Alicja Zapata,
bildete den offiziellen
Schlusspunkt der feierlichen Eröffnung. Sie spielte Werke von G.F.Händel,
C. Debussy und anderen.

Mag. Alicja Zapata
Bei einem Gläschen
Wein kam es abschließend zu einem regen Gedankenaustausch.
Die nächsten
beiden Konferenztage zeichneten sich durch ein intensives Programm aus,
das sich wie folgt gestaltete:
24. 10. 2003:
9.30-10.10:
Jarema Jakubowski: Towards The
Judiciary Democracy
10.10.-10.50:
Cezary Koscielniak: The Concept of Utopia
11.00-11.40:
Erwin Bader: Staat und Religion bei Karl Marx aus der Sicht nach 1989
11.40-12.20: Ewa Czerwiñska: Studentenbewegung der 60er
Jahre in Deutschland und Frankreich
14.00-14.40:
Josef Rhemann: Menschsein als Prozess
14.40-15.20:
Ulrike Kadi: Der Entzug des Blicks. Einige Überlegungen zu einer jungen psychotischen
Frau
15.30-16.10:
Gerhard Gotz: Über den philosophischen Eros
16.10-16.50:
Ludwig Nagl: Religion nach der Religionskritik: spätanalytische
Neubesichtigungen,
dekonstruktive Re-lektüren
17.00-17.40:
El¿bieta Pakszys: Women in Analytic Philosophy: Lvov-Warsaw school,
Vienna circle and
Anglo-American Tradition
17.40-18.20:
Danuta Sobczyñska: Women and Technology. Some Controversial Remarks
25.10.
2003:
10.00 - 10.40:
Kurt Zeidler: Letztbegründung und Münchhausen -Trilemma
10.40.-11.20:
Robert Staubmann: Die Krise der Wissenschaft im 20. Jahrhundert
11.30-12.10: Norbert Leser: Philosophia Perennis und Zeitströmungen
14.00-14.40:
Karolina Cern: Das Problem der Ethik beim frühen Heidegger
14.40-15.20:
Matthias Flatscher: Heideggers Kritik am cartesianischen Methodenideal
15.30-16.10:
Boles³aw Andrzejewski: Von Kant zu Cassirer - zur Entwicklung des kommunikativen
Symbolismus
16.10-16.50:
Stephan Drachsler: Verantwortung bei Levinas
17.00-17.40:
Pawel Zeidler: Non-representational Functions of Theoretical Models in Empirical
Sciences
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