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24. Februar 2003
Am 24.
Februar fand im Lesesaal der Bibliothek des Wissenschaftlichen
Zentrums der PAW in Wien ein weiteres Seminar im Rahmen des
gleichnamigen Zyklus statt, das dem folgendem Thema gewidmet war:
Monarchie
und Stände im Königreich Polen in der Zeit des 14.
Jahrhunderts
bis zum beginnenden 16.Jahrhundert
Mitorganisator der Veranstaltung war das Polnische Institut
Wien, das durch dessen stellvertretenden Direktor, Mag. Cezary
Kruk, vertreten war.

Der Referent des
Abends, Prof. S. Gawlas (rechts)
sowie Prof. Marian A. Herman
Zu
Beginn des Abends begrüßte Professor Marian A. Herman die Gäste und
stellte den Vortragenden des Abends, Prof.
dr habil. S³awomir Gawlas, kurz vor. Dieser
lehrt am Institut für Geschichte an der Universität
Warschau. Seine Forschungsschwerpunkte sind dabei insbesondere:
die Vergleichende
Sozial- und Verfassungsgeschichte des Mittelalters,
besonders Ostmitteleuropas, die deutsche Ostkolonisation
sowie das polnische Nationalbewusstsein. Von seinen
zahlreichen Veröffentlichungen seien nur einige wenige genannt:
Die mittelalterliche Nationenbildung am Beispiel Polens; Die
Territorialisierung des Deutschen Reiches und die
teilfürstliche Zersplitterung Polens; Die Probleme des
Lehnswesens und Feudalismus aus polnischer Sicht; Der hl.
Adalbert als Landespatron und die frühe Nationenbildung bei den
Polen; Möglichkeiten
und Methoden herrschaftlicher Politik in Ostmitteleuropa im 14. Jahrhundert.
Die
genannten Arbeiten erschienen alle in Monographien.

Der Referent des Abends, Prof. S. Gawlas, während seines
Vortrags
In
seinem vielfältigen und facettenreichen Vortrag brachte der
Referent seinem Publikum die monarchische Entwicklung Polens
sowie die dazu parallel verlaufende Erstarkung der Stände nahe
und legte insbesondere großen Wert auf eine detailreiche Erläuterung
dieses spannungsreichen Verhältnisses. Auch ein Vergleich mit
der Entwicklung in anderen europäischen Ländern fehlte dabei
nicht.
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Die
Teilnehmer des Seminarabends |
Die
Diskussion nach dem Vortrag wurde durch zahlreiche und interessante Beiträge aus dem
Publikum, bereichert, unter ihnen beispielsweise durch jenen von Herr o
Univ.-Prof. Dr. Andreas Kappeler ; Institut für Osteuropäische
Geschichte der Universität Wien sowie jenen von Herrn Mag. Andrzej Balko.
Unter den zahlreichen Gästen waren auch Univ.-Prof. em. Dr. Walter
Leitsch, Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität
Wien sowie Univ.-Doz. Dr. Maximilian Trca.
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