WISSENSCHAFTLICHES ZENTRUM
der POLNISCHEN AKADEMIE
der WISSENSCHAFTEN
in WIEN

STACJA NAUKOWA POLSKIEJ AKADEMII NAUK w WIEDNIU

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                 SympoSIum: 
                            literarisches Übersetzen

25. bis 26. Jänner 2004 

In der Zeit vom 25. -  26. Jänner 2004 fand im Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften ein Symposium mit dem Thema "Literarisches Übersetzen" statt, das vom Institut für Dolmetschen und Übersetzen der Universität Wien, der Arbeitsgemeinschaft "Literarisches Übersetzen" sowie dem Wissenschaftlichen Zentrum der PAW organisiert wurde. 

Am ersten Tag der Konferenz im König Jan III Sobieski-Saal nahmen etwa 50 Personen teil, die meisten von ihnen von der Universität Wien sowie der Adam Mickiewicz-Universität Poznan. Prof. Dr. Marian A. Herman sowie Prof. Dr. Dieter Kastovsky, Direktor des Instituts für Dolmetschen und Übersetzen der Universität Wien, begrüßten die Gäste sehr herzlich. 


Prof. Dr. Dieter Kastovsky, Direktor des Instituts für Dolmetschen und Übersetzen 
der Universität Wien, begrüßt die Gäste

Anschließend stellte Frau Dr. Dorothea Müller-Ott die Entstehungsgeschichte sowie die Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft Literarisches Übersetzen vor, die am Institut für Dolmetschen und Übersetzen der Universität Wien seit einigen Jahren besteht. Danach stellte Frau Mag. Joanna Ziemska, die Vorsitzende des Vereins zur Unterstützung von sprachwissenschaftlichen Verlagen, die österreichische Schriftstellerin Elisabeth Hauer vor, die eine ihrer Erzählungen vorlas, die in deutscher Sprache in dem Sammelband „Ein anderer Frühling” erschien. Im Anschluss daran entfaltete sich eine lebhafte Diskussion. 

Mag. Joanna Ziemska während 
ihrer Ausführungen
im Hintergrund: Frau Dr. Dorothea Müller-Ott

Links: Dr. Dorothea Müller-Ott
Rechts: die österreichische Schriftstellerin Elisabeth Hauer

Der Vormittag des zweiten Tag des Symposiums war zwei spezifischen Literaturgattungen gewidmet: am Beispiel des Werks Barbara Borzymowska „Ma³y wielki ¶wiat Inki“ wurden die Probleme bei Übersetzen von Kinderliteratur erörtert, am Beispiel der Prosa und Poesie der Schriftstellerin Ilse Brem wurden die Probleme beim Übersetzen von Reflexionsliteratur erörtert. 

Am Nachmittag lasen Dariusz Pacak und Mariusz Rosiak aus ihrem poetischen Werk vor, danach wurden ihre Gedichte in der deutschen und englischen Übersetzung präsentiert.  

Weiters wurden die Gedichte von Ludwika Amber (Australien) sowie deren Übersetzung ins Deutsche und ins Englische verlesen, die leider verhindert war, persönlich am Seminar teilzunehmen

Letzter Programmpunkt war das Referat von Ryszard Reisner, Posen, der über seine Erfahrungen als Übersetzer referierte.

Insgesamt wurde im Verlauf des Symposiums oftmals betont, dass die Übersetzung eines literarischen Werks ein schöpferischer Akt, der auch voraussetzt, dass sich der Übersetzer mit dem zu übersetzenden Werk identifizieren kann. 

An beiden Tagen des Symposiums nahm das offizielle Programm seinen Ausklang mit lebhaften Diskussionen bei einem Gläschen Wein im Rittersaal des Zentrums 


Diskussion bei einem Gläschen Wein

                                                 

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