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Adam Zieliñski. Aus Ho³obutów in die Welt.
Im
Mittelpunkt dieses Seminarabends stand der polnische
Schriftsteller und Unternehmer Adam Zieliñski. Seit über
fünfzig Jahren ist der Zentrum von dessen Leben, Schaffen
und Wirken die ehemalige k.u.k. Hauptstadt Wien - er ist eine
der prominentesten Persönlichkeiten in der Welt des polnischen
Wiens - aber gewiss nicht nur dort, sondern weit deren Grenzen
hinaus. Professor Adam Zieliñski feierte vor ein paar Monaten
seinen 80. Geburtstag. Anlässlich dieses besonderen runden
Geburtstags Jahrestages war dem langjährigen Freund des
Wissenschaftlichen Zentrums am 9. Februar 2010 diese Veranstaltung
gewidmet.
Zu Beginn des Abends wurden zwei Dokumentarfilme gezeigt, in
denen Lebensabschnitte aus dem bewegten Leben von Adam
Zieliñski gezeigt wurden. Der Regisseur der Filme, der
polnische Journalist und Filmregisseur und langjähriger Freund
und Weggefährte von Adam Zieliñski, kommentierte die Filme und
berichtete die genauen Umstände von deren
Entstehungsgeschichte. Auf einer Spurensuche im einstigen
Galizien, der heutigen Ukraine, begleiten wir Adam Zieliñski
zu den Orten seiner Kindheit, werden Zeugen seiner
Erinnerungen und seiner Trauer um den von den
Nationalsozialisten ermordeten Vater und dürfen schließlich
miterleben, wie dank der Initiative von Adam Zieliñski und
Marek Maldis in Stryj ein Gedenkstein zum Gedenken an die im
Zweiten Weltkrieg ermordeten Juden aus Stryj entstand.
Nach der Filmvorführung referierte der Bielefelder Journalist
Ulrich Schmidt in seinem Vortrag die Ergebnisse seiner
Untersuchungen des Holocaust in Stryj in der Ukraine, wo Adam
Zieliñski seine Kindheit verbrachte. Ulrich Schmidt ist auch
der Verfasser der ersten Biographie von Adam Zieliñski, die im
Vorjahr unter dem Titel "Die neun Leben des Adam Zielinski“
erschien.
Nach der Filmvorführung sowie nach dem Vortrag von
Ulrich Schmidt fand eine Podiumsdiskussion sowie anschließend
eine Diskussion mit den Gästen statt. Als Abschluss und
musikalische Umrahmung der Veranstaltung gab es ein Konzert,
in der Anna Gutowska und Petra Pogady u.a. Motive aus Steven
Spielbergs Film "Schindlers Liste" zur Aufführung brachten.



vlnr: Marek
Maldis, Adam Zieliñski, Ulrich Schmidt


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