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Feierliche Begehung der 63.
Wiederkehr
der Befreiung der Konzentrationslager
Mauthausen, Gusen und Ebensee
So wie jedes Jahr fanden auch im Mai 2008 in den
Konzentrationslagern Mauthausen, Gusen und Ebensee die
Gedenkfeierlichkeiten anlässlich der Befreiung der Lager
am 5. Mai 1945 statt. Diese wurden vom
Österreichischen Mauthausen-Komitee, dem Lagerverband
Mauthausen, dem Internationalen Mauthausen-Komitee sowie dem
österreichischen Bundesministerium für Inneres organisiert. An
den Feierlichkeiten nahm der österreichische Bundeskanzler
Alfred Gusenbauer teil.
Zu den Feierlichkeiten reisten Vertreter all jener Völker an,
die im Zweiten Weltkrieg in den Folterstätten Mauthausen,
Gusen und Ebensee litten oder ihr Leben verloren. Es reisten
auch ehemalige Häftlinge an, u.a. aus Polen, die trotz
fortgeschrittenen Alters Jahr für Jahr an den
Gedenkfeierlichkeiten teilnehmen und über die größte Tragödie
der Menschheitsgeschichte, wie sie der II. Weltkrieg war,
Zeugnis ablegen. Die Feierlichkeiten vor den
Denkmälern der Opfer der Konzentrationslager von Mauthausen,
Gusen und Ebensee wurden von der Botschaft der Republik Polen
in Österreich, der
Vereinigung der Polnischen Organisationen in Österreich "Forum Polonii",
dem Organisationskomitee Gusen, der Polnischen Schule an der
Botschaft der Republik Polen in Österreich, dem Klub der
ehemaligen politischen Häftlinge des Konzentrationslagers
Mauthausen-Gusen in Warschau sowie der
Vereinigung der Polnischen Kombattanten in Österreich
organisiert.
Das Wissenschaftliche Zentrum der Polnischen Akademie der
Wissenschaften in Wien wurde durch seinen Direktor, Herrn Dr.
hab. Bogus³aw Dyba¶ sowie die stellvertretende Direktorin des
Zentrums, Frau Mgr Ewa Wasiak vertreten.
Am 17. Mai 2008 fanden die Gedenkfeiern in Ebensee sowie in
Gusen statt. Die polnische Delegation legte an den Gräbern der
polnischen Häftlinge in Ebensee sowie vor den polnischen
Grabmälern im Krematorium Gusen Blumen nieder.
Am 18. Mai 2008 fand die Feier am Appellplatz im ehemaligen
Konzentrationslager Mauthausen statt. Vor dem Denkmal der
polnischen Opfer des Lagers wurde die Heilige Messe gefeiert.
Delegationen aus Polen sowie weitere Länder legten Blumen
nieder.

Die Gedenkfeier zur 63. Wiederkehr der Befreiung
des Konzentrationslager Ebensee wurde vom
Ebenseer Bürgermeister Herwart Loidl eröffnet

Die
oberösterreichische Landesregierung wurde
von Sylvia Stöger vertreten

Der ehemalige Häftling Leszek Polkowski

Denkmal zu Ehren
der in Ebensee ermordeten polnischen Häftlinge

Denkmal für die in Ebensee ermordeten Häftlinge

Militär- und Luftwaffenattaché an der Botschaft der
Republik Polen in Österreich Oberst Edward Ciesielski,
Leiter der Konsularabteilung der Botschaft der Republik Polen
in Österreich Botschaftsrat Minister Tadeusz Oliwiñski

Bogus³aw Dyba¶, Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen
Akademie der Wissenschaften in Wien

Ehemalige Häftlinge sowie
Ewa Wasiak, Vizedirektorin des Wissenschaftlichen Zentrums der
Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien

Stollen – Gedenktafel für die 2400 in Ebensee
ermordeten Polen

Der ehemalige Häftling W³adys³aw Szepelak, Autor der
Lagererinnerungen "Ich überlebte" vor der Ausstellung im
Stollen

Eisenbahnrampe in Ebensee
Von hier kamen die Häftlinge ins Lager

Zur Eröffnung der Gedenkfeier in Gusen sprach der ehemalige
Häftling Stanis³aw
Leszczyñski über die psychischen Folgen der Haft im
Konzentrationslager




Krematorium des Konzentrationslagers in Gusen

Ehrenwache für die Opfer im Krematorium des
Konzentrationslagers




Heilige Messe vor dem
Denkmal der in Mauthausen ermordeten Polen

Jaros³aw Dziedzic, Chargé d´affaires der
Botschaft der Republik Polen in Österreich

Ehrenwache im Konzentrationslager -
Bogus³aw Dyba¶, Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums der
PAW sowie Vizedirektorin Ewa Wasiak


Für die Polen legten viele Länder die Ehrenwache ab
- hier die Delegationen der Botschaften
Tschechiens und der Slowakei

SchülerInnen der Polnischen Schule an der Botschaft
der Republik Polen in Österreich

Kuba Doda, Schüler der Polnischen Schule

Bundeskanzler Alfred Gusenbauer sowie SchülerInnen
der Polnischen Schule
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