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Festkonzert anlässlich der
125. Wiederkehr des Geburtstags
des polnischen Komponisten Karol Szymanowski
(1882 - 1937)
Auf Initiative des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen
Akademie der Wissenschaften in Wien wurde anlässlich der 125.
Wiederkehr des Geburtstags von Karol Szymanowski, dem großen
Erneuerer der polnischen Musik, ein Festkonzert veranstaltet.
Das Konzert wurde in Zusammenarbeit mit der Universität für
Musik und Darstellende Kunst sowie dem Polnischen Institut
Wien organisiert, Veranstaltungsort war der Joseph-Haydn-Saal
in der Universität für Musik und Darstellende Kunst, der einen
würdigen Rahmen bildete, um des großen polnischen Komponisten
feierlich zu gedenken. Die Bedeutung Szymanowskis für die
Musik sowie das polnische Kulturerbe wird auch durch die
Tatsache unterstrichen, dass der polnische Sejm das Jahr 2007
zum Internationalen Szymanowskijahr erklärt.
Zu Beginn des Konzerts wurden die Gäste von Univ.-Prof.
Wolfgang Klos feierlich begrüßt. Hernach nahm ein
reichhaltiges und überaus sorgfältig zusammengestelltes
Programm, mit dem den vielen künstlerischen Facetten des
großen polnischen Komponisten gedacht wurde, seinen Anfang. Es
kam eine Vielzahl von Werken des umfangreichen Opus des
Komponisten zur Aufführung. Aus der Oper König Roger, die in
den Jahren 1918-1924 geschrieben wurde, wurde das Roxana Lied
präsentiert. Von den Instrumentalwerken kamen u.a. der 1. Satz
der Sonate für Violine u. Klavier d-moll, op. 9 (1904), die
Fantasie op. 14 für Klavier (1905) sowie Nocturne und
Tarantella op. 28 zur Aufführung. Doch nicht nur das
musikalische Werk Szymanowskis wurde präsentiert, Szymanowski
war auch literarisch tätig und verfasste u.a. den Roman „Ephebos“
und lyrische Gedichte. Eine Einführung über Karol Szymanowski
als Schriftsteller gab o.Univ.-Prof. Hubertus Petroll,
Vorstand des Max Reinhardt-Seminars Wien. Stellvertretend für Szymanowskis lyrisches Werk wurden die Gedichte
Baedecker
sowie Vagabund vorgetragen. Gestaltet wurde das facettenreiche
und sensible Programm von hervorragenden KünstlerInnen aus
Österreich und Polen. An erster Stelle ist die Solistin Ewa
Biegas der Nationaloper Warschau sowie der Oper Krakau zu
nennen sowie Univ.-Prof. Grzegorz Biegas, Musikakademie
Katowice. Unter den Mitwirkenden waren viele StudentInnen der
Universität für Musik und Darstellende Kunst (in
alaphabetischer Reihefolge), das Cameleon-Quartett (Pawel
Zalejski – 1. Violine, Bartosz Zach³od – 2. Violine, Piotr
Szumiel – Viola, Piotr Skweres – Violoncello), Daniela
Damianowa (Klavier), Krzysztof Kokoszewski (Violine), Marianna
Oczkowska (Violine), Jacek Stolarczyk (Violine). Auf dem
Klavier begleitet wurden sie von der Pianistin Setsuko
Hori-Brückl. Die Texte Szymanowskis wurden von StudentInnen
des Max Reinhardt Seminars vorgetragen - Marie Jung, Ulrike Schlegel,
Ferdinand Stahl und Markus Subramaniam und .




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