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Tag der Offenen Türe
(in Zusammenarbeit
mit der Wiener - Krakauer Kultur - Gesellschaft
Am 27. Juni 2009 wurde im
Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der
Wissenschaften in Wien zum zweiten Mal ein Tag der Offenen
Türe abgehalten, der es dem zahlreich erschienenen Besuchern
der Bibliothek ermöglichte, die
Tätigkeit des Zentrums sowie die Bibliothek des Zentrums näher
kennen zu lernen.
Nach der Begrüßung seitens des Direktors des Zentrums, Prof.
Dr. hab. Bogus³aw Dyba¶, in deren Verlauf dieser auch den
Ablauf des Abends erläuterte, stellte Dr. Andrzej Laskowski
die Ergebnisse seiner Forschungen rund um die traditionsreiche
Wiener Glasmalereifirma Carl Geyling vor. Dieses
traditionsreiche Unternehmen wurde im Jahr 1841 vom Hofmaler
Carl Geyling gegründet. Der erste Auftrag der Firma war die
Ausstattung des kaiserlichen Schlosses in Laxenburg mit neuen
Glasfenstern, die Städte und Landschaften Österreichs zeigten.
In der Folge brachten die immer zahlreicher werdenden Aufträge
dem Unternehmen weltweiten Ruhm ein. Zu den bedeutendsten und
auch prestigeträchtigsten Projekten der Firma in Wien zählen
die Glasfenster im Stephansdom (nach einem Entwurf von V.
Führich, 1858 – 1879, im Zweiten Weltkrieg zerstört), in der
Votivkirche (62 Fenster, 1879, ebenfalls im Zeiten Weltkrieg
zerstört) sowie das monumentale Glasfenster „Austria”, das für
die Weltausstellung im Jahr 1873 geschaffen wurde und den
südlichen Eingang zur Rotunde im Prater zierte (durch Brand
zerstört). Auch für Galizien sowie schuf die Firma Geyling
zahlreiche Werke, sowohl für Sakralbauten als auch für
Säkularbauten
Nach dem Vortrag von Dr. Andrzej Laskowski stellte die
Bibliothekarin des Zentrums, Frau Mag. Anna G³owacka, die
Bibliothek des Zentrums vor. Die Besucher konnten Einblick in
die Büchersammlungen des Zentrums nehmen, dessen thematischer
Schwerpunkt Publikationen zur polnischen Geschichte, Literatur
und Landeskunde sind.
Im Anschluss referierte Frau Mag. Irmgard Nöbauer zum Thema
"Welt im Wort - Spracherwerb und Sprachen lernen". In ihrem
Vortrag ging sie auf die Kindersprachforschung sowie auf
Theorien über die Voraussetzungen des kindlichen Spracherwerbs
ein, anschließend erläuterte sie die Entwicklung des
Spracherwerbs des Kindes vom Auftreten der ersten Laute bis
zum sechsten Lebensjahr. Sie schloss ihre Ausführungen mit
Tipps für das Sprachen lernen im Erwachsenenalter.
Wie bereits im Jahr zuvor fand der Abend mit einem Konzert des
traditionsreichen Krakauer Jazz Band Ball Orchestra seinen
krönenden Abschluss, das dank des Engagements der Wiener -
Krakauer - Kulturgesellschaft und deren Präsidentin Zofia
Beklen.





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