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Vortrag:
Wissenschaft und Kunst
Am 10. Dezember 2007 fand im Wissenschaftlichen Zentrum der
Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien ein
ambitionierter Vortrag unter dem Titel "Wissenschaft und
Kunst" statt. Zu Beginn des Abends begrüßte der Direktor des
Zentrums,
Prof. Bogus³aw Dyba¶,
die Gäste anlässlich dieses Vortrags, den letzten in diesem
Jahr, auf das Herzlichste.
Der Referent, Dr. habil. Claus Ascheron, Physiker,
Executive Editor für Physik
beim Springer-Verlag Heidelberg sowie Vortragender im Rahmen
zahlreicher Eliteprogrammen, u.a. an der Technischen
Universität Wien sowie an der Columbia University,
legte
in
seinem Vortrag Referent Gemeinsamkeiten und Unterschiede in
der Entwicklung von Wissenschaft und Kunst in einem
historischen Rahmen dar, beginnend mit den ersten
prähistorischen Kunstwerken über die langsam einsetzende
wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Umwelt und den
Gestirnen, über die verschiedenen Epochen hinweg bis hin zur
Gegenwart. Ausführlicher gewürdigt wurde der weit reichende
Beitrag der griechischen Kunst und Kultur für unser heutiges
europäisches Weltbild und Kunstverständnis. Die Spezifik der
anderen Epochen in ihrem Beitrag zu Kunst und Wissenschaft -
wie jene des ägyptisches Reichs, des Perserreichs, des
römisches Reichs, von Mittelalter, Romanik, Gotik,
Renaissance, Barock und Klassizismus - wurde besprochen und
anhand zahlreicher Beispiele erläutert. Während Kunst und
Wissenschaft bis zur Renaissance vereint waren, fand seither
eine Auseinanderentwicklung statt. Anders als im antiken
Griechenland oder in der Renaissance gibt es heute keine
herausragende Persönlichkeiten mehr, die Künstler und
Wissenschaftler in einer Person vereinigen. Nach dem
detailreichen Vortrag kam es anschließend noch zu einer
Diskussion, in deren Verlauf u.a. darauf hingewiesen, dass der
Bedeutung der Frauen für Wissenschaft und Kunst in diesem
Vortrag bedauerlicherweise kaum Rechnung getragen wurde, was
so gut wie gar nicht erwähnt wurde, was der Referent
bestätigte. Seinen traditionellen Ausklang nahm der Abend mit
einem Konzert, das von der polnischen Pianistin Natalia
Rehling virtuos dargeboten wurde. Sie interpretierte Werke von
Schumann und Chopin, die Polonaise As-Dur bildete den
fulminanten Abschluss. Nach dem Ausklingen des begeisterten
Schlussapplaus
dankte
Prof. Bogus³aw Dyba¶
allen Gästen für ihr Kommen, wünschte ihnen ein frohes
Weihnachtsfest sowie ein gutes neues Jahr und lud zu vielen
weiteren interessanten Veranstaltungen am Zentrum im nächsten
Jahr ein.






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