STACJA NAUKOWA POLSKIEJ AKADEMII NAUK w WIEDNIU

Wissenschaftliches Zentrum der PAW in Wien

 

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Vortrag und Theateraufführung:
Stanis
³aw Wyspiañski: Wesele

Am Samstag, den 10. November 2007, fand im Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien ein wissenschaftlich-künstlerischer Abend statt, der dem polnischen Nationaldichter Stanis³aw Wyspiañski sowie insbesondere dessen Drama "Wesele" (Hochzeit) gewidmet war. Dieses Theaterstück, das Wyspiañski unter dem Eindruck der Vermählung seines Freundes Lucjan Rydel am  20. November 1900 verfasst hatte, wurde von den SchülerInnen der Polnischen Schule an der Botschaft der Republik Polen in Österreich zur Aufführung gebracht.  Zur Einführung sprach Prof. Dr. Jan Rydel, Enkel von Lucjan Rydel, der als Bräutigam  gewissermaßen die Inspirationsquelle für das Stück war und im Zentrum des Dramas von Wyspiañski steht. Der Schauplatz, die handelnden Personen sowie auch der Ablauf der Hochzeitsfeierlichkeiten, die im ersten Akt geschildert werden, beruhen in vielen Details auf der Wirklichkeit. Diese Hochzeitsfeier fand im Haus der Familie der Braut, Jadwiga Tetmajer am Tag nach der Eheschließung in der Marienkirche in Krakau statt. Wyspiañski beobachtete die Geschehnisse an den Türstock gelehnt und verarbeitete sie anschließend in seinem Drama, das als das das bedeutendste politisch-nationale Drama seit den „Dziady” von Mickiewicz gilt. "Wer Polen verstehen möchte, sollte das Drama „Wesele” nicht nur kennen, sondern es vor allen Dingen auch verstehen, ist es doch das bedeutendste politisch-nationale Drama seit den "Dziady" von Adam Mickiewicz", so Prof. Lucjan Rydel. Nach dem Vortrag, der die Hintergrunde des Stücks und seiner Entstehungsgeschichte erhellte, brachten die SchülerInnen der Polnischen Schule an der Botschaft der Republik Polen in Österreich das Stück in einer farbenfrohen und sehr lebendigen Inszenierung zur Aufführung, die beim zahlreich erschienenen Publikum großen Beifall fand. 

 
 

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