Am 17. September 2010 fand im Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien ein Workshop rund um das Editionsprojekt der Josephinischen Landesaufnahme statt. Ziel dieses Projekts - eines Projekt von europäischem Rang - , in dessen Rahmen die Länder Slowenien, Kroatien, die Slowakei, Ungarn, Tschechien und Polen vertreten sind, ist es, die militärtopographischen Karten sowie die dazu gehörigen Beschreibungsbände der Josephinischen Landesaufnahme herauszugeben.
Folgende Länder waren am Workshop vertreten: Kroatien, Österreich, Polen die Slowakei und Slowenien. Als besonderer Ehrengast war Hofrat Dr. Robert Rill, Österreichisches Staatsarchiv, das das Editionsprojekt hervorragend unterstützt.
Nach den Begrüßungsworten seitens des Direktors des Wissenschaftlichen Zentrums der PAW in Wien, Prof. Bogusław Dybaś, stellten die Referenten den derzeitigen Stand der jeweiligen Ländereditionen vor. Als erster Referent berichtete Prof. Vincenc Rajšp, Direktor des Slowenischen Wissenschaftsinstituts in Wien, über die Erfahrungen nach Herausgabe der das heutige Slowenien betreffenden Gebiete der Josephinischen Landesaufnahme. In seinen Ausführungen berichtete er u.a. über das Echo, das dieses Werk nach Drucklegung in weiten Kreisen der slowenischen Öffentlichkeit hervorrief. Dr. Alexander Buczynski (Zagreb) teilte anschließend die Erfahrungen mit, die das kroatische Team sowie die dafür ins Leben gerufene Institution bei der Herausgabe sammeln konnte.
Dr. Oto Tomeček, Matej-Bel Universität Banska Bystrica, berichtete über die slowakischen Bemühungen sowie die bisherigen Forschungen rund um die die heutige Slowakei betreffenden Gebiete mit.
Das polnische Team war durch Mgr Waldemar Bukowski, Institut für Geschichte der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Krakau, Prof. Andrzej Janeczek, Polnische Akademie der Wissenschaften in Warschau, Dr. Andrzej Koryń, Vizedirektor des Instituts für Geschichte der PAW und stellvertretender Direktor sowie Leiter des Institutsverlages Prof. Zdzisław Noga, Direktor des Instituts für Geschichte der Universität Krakau sowie vertreten, die über die Entstehungsgeschichte des Projekts sowie den gegenwärtigen Stand berichteten. Das Team des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien, dem Prof. Bogusław Dybaś, Dr. Piotr Oliński, Mgr Elżbieta Dybaś  und Mag. Irmgard Nöbauer angehören und die zurzeit an den Beschreibungsbänden des galizischen Teiles der Josephinischen Landesaufnahme, der so genannten Miegkarte, arbeiten, stellten den Fortgang ihrer Arbeiten im Österreichischen Staatsarchiv vor und erläuterten anhand zahlreicher Beispiele topographische, inhaltliche und stilistische Besonderheiten.
Nach dem Vortragsteil kam es zu einer lebhaften Diskussion, in deren Verlauf u.a. Fragen zur zeitgemäßen Edition - in traditioneller Buchform oder in digitalisierter Form – sowie der interessierten Leserkreise erörtert wurden. Abschließend verliehen die Teilnehmer ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Editionsarbeiten weiterhin gut voranschreiten würden und unterstrichen die Bedeutung und Notwendigkeit eines Meinungsaustausches rund um dieses gemeinsame mitteleuropäische Editionsprojekt.
 

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