Ausstellungseröffnung
Am 1. Juni 2012 fand in der Polnischen Akademie der Wissenschaften - Wissenschaftliches Zentrum in Wien die Eröffnung der Ausstellung „In meinem Objektiv – Adam Zieliński” statt, die dem polnischen Schriftsteller und Publizist Professor Adam Zielinski gewidmet ist, dessen Leben und Wirken Jahrzehnte hindurch untrennbar mit Wien verbunden war. Im Rahmen der feierlichen Eröffnungszeremonie, die in Zusammenarbeit mit dem Museum der Unabhängigkeit aus Warschau organisiert wurde, wurde den zahlreichen Gäste der Film „So viele Tage … so viele Jahre” von Marek Maldis gezeigt, der ein langjähriger Freund und Wegbegleiter Zielińskis war. Der Film brachte den Gästen die Persönlichkeit und das literarische Schaffen von Zielińskis zusätzlich näher.
Die Eröffnung der Ausstellung wurde von der Vizedirektorin des Museums der Unabhängigkeit Mag. Jolanta Dabek, vorgenommen. In ihrer Begrüßungsansprache unterstrich sie, dass die Ausstellung „In meinem Objektiv – Adam Zielinski” bereits im Sommer 2011 im Museum der Unabhängigkeit in Warschau gezeigt wurde. Die Ausstellung entstand auf Grund des großen Engagements des Freundeskreises von Adam Zielinski, u.a. von Marek Maldis, Urszula Radel – Leszczynska, Sylwester Marynowicz, Leszek Żuliński, Anna Borkowska, Jan Poprawa und Magdalena Skrzyszowska.
Nach der Filmvorführung fand im Rahmen einer neuen Veranstaltungsreihe des Zentrums, des „Conrad Celtis Diskussionsforum”, eine Podiumsdiskussion statt, in der Mag. Rembert Schleicher (Präsident der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien), Dr. Grzegorz Kowal (Universität Wrocław) und Ulrich Schmidt (Bielefelder Kulturbote) über Leben und Werk von Adam Zielinski diskutierten.
Im Rahmen dieser von Mag. Rembert Schleicher moderierten Diskussion kamen die vielfältige Aspekte und der Reichtum des literarischen Oeuvres von Adam Zielinski zur Sprache - von seiner engen Bindung zu Galizien, dem Land seiner Geburt, Kindheit und Jugend bis hin zu der Widerspiegelung der Erfahrungen seines reichen Lebens in seinen Romanen. Die Erinnerungen der Diskutanten auf dem Podium an persönliche Begegnungen und Gesprächen mit Adam Zieliński motivierte die Gäste mit Sicherheit dazu, sich auf’s Neue mit dessen Werken und der in ihnen enthaltenen Botschaft auseinanderzusetzen. Zum Abschluss der Diskussion las Ulrich Schmidt aus der von ihm verfassten Biographie „Die neun Leben des Adam Zieliński“.
Zum Ausklang des Abends brachten Anna Gutowska (Violine) sowie Piotr Kościk (Klavier) ein Konzert zur Aufführung. Auf dem Programm standen das Präludium „La fille aux cheveus de lin“ von Claude Debussy sowie „Souvenir“ von Ladislav Kupkovič .
Die Ausstellung „In meinem Objektiv – Adam Zielinski” war bis zum 25. Juni 2012 im Jan III Sobieski- Saal in der Polnische Akademie der Wissenschaften - Wissenschaftliches Zentrum in Wien (Boerhaavegaase 25, 1030 Wien) zu besichtigen.

Rafał Gołębiowski

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