Ausstellungseröffnung und Symposium

Die Friedenskirchen in Schweidnitz und Jauer sind die größten sakralen Fachwerkbauten in Europa. Sie entstanden Mitte des 17. Jahrhunderts im Anschluss an den Westfälischen Frieden. Im Dezember 2011 wurden sie in die Liste des Welterbes des UNESCO aufgenommen, wofür  sich polnische und deutsche Denkmalpfleger eingesetzt hatten.
Am 6. September 2011 fand in der Polnischen Akademie der Wissenschaften - Wissenschaftliches Zentrum in Wien das Symposium „Die schlesischen Friedenskirchen in Schweidnitz und Jauer” statt. Dieses Symposium war mit der Eröffnung einer Ausstellung verbunden, die das Deutsche Kulturforum Östliches Europa aus Potsdam gestaltet hatte und  bereits in zahlreichen europäischen Städten zu sehen war.
Die Referenten der Tagung referierten über die kulturelle und historische Bedeutung der Friedenskirchen für Polen und Deutschland. Im Einführungsvortrag von  Univ.-Prof. Dr. Rudolf Leeb,  Universität Wien, sprach dieser über Toleranz und Gleichberechtigung in der Geschichte des Kirchenbaus. Der Vortrag von Prof. Dr. Jan Harasimowicz, Institut für Kunstgeschichte der Universität Breslau, war den Friedenskirchen in Schweidnitz und Jauer als Kulturerbe der schlesischen Reformation gewidmet. Deren Geschichte, beginnend nach deren Errichtung kurz nach dem Westfälischen Frieden bis heute, wurde vorgestellt. Anschließend erklärte Agnieszka Seidel-Grzesińska die Ikonographie der Kirchendecke der Friedenskirche von Schweidnitz. Die ikonographisch reichhaltig ausgestaltete Kirche zeigt u.a. zahlreiche Szenen aus der Bibel.
Mag. Bożena Pytel, Gattin des Pastors der Evangelisch-Augsburgischen Kirchengemeinde zu Schweidnitz, beantwortete in ihrem Vortrag u.a. die Frage, die auch Titel ihres Vortrags war: Wie beeinflussen die Folgen menschlichen Handelns das Verhalten der folgenden Generationen  Sie berichtete lebendig über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in der Friedenskirche in Schweidnitz, die nun wieder eine lebendige protestantische Gemeinde der gemeinsamen polnisch-deutschen schlesischen Kulturlandlandschaft ist.
Last but not least stellte auch die Vertreterin des Deutsches Kulturforum östliches Europa, Dr. Claudia Tutsch,  die schlesischen Friedenskirchen in Schweidnitz und Jauer als deutsch-polnisches Kulturerbe dar. Sie stellte die Aktivitäten des Deutschen Kulturforums vor sowie auch die Entstehungsgeschichte der Ausstellung, die bis Ende November 2011 im Zentrum zu sehen war.

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