Ich bin nicht gekommen, um Sie zu bekehren

Interkultureller Poesieabend anlässlich des fünften Todestages von Jan Twardowski (1915 - 2006)
mit einem Vortrag von Dr. Magdalena Żelasko: Ich bin nicht gekommen, um Sie zu bekehren ...

Im Rahmen des Klubs der Professoren des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien fand ein interkultureller Poesieabend anlässlich des fünften Todestages von Jan Twardowski (1915 - 2006) statt.

In ihrem Vortrag erinnerte Dr. Magdalena Żelasko, Universitätslektorin am Institut für Slawistik der Universität Wien, an die wichtigsten Stationen des Lebens des polnischen Priesters und Dichters und thematisierte charakteristische Merkmale seiner Dichtung wie Schlichtheit, Humor, Paradoxa und das Fehlen von jeglichem Pathos. Viel Platz räumte sie dem Phänomen des "winzigen Glaubens", dem Privileg der Kinder und glücklicher Erwachsener, ein. Zu letzteren zählte sich Jan Twardowski, der mit seinem nicht enden wollenden Staunen über die Welt und der Begeisterung für die Rätsel und Schönheit von Fauna und Flora neue Werte in die religiöse Literatur einbrachte, gerne selbst. Ein Maß für die Beliebtheit des Werks Jan Twardowskis war und sind die Übersetzungen seiner Werke in andere Sprachen. Die Erzählungen und Gedichte Jan Twardowskis erfreuen sich seit Jahren nicht nur in Polen, sondern auch außerhalb Polens großer Beliebtheit. Sie wurden bereits in fast 20 Sprachen übersetzt. Die immer zahlreicheren Übersetzungen seiner Werke bezeugen, dass das einzigartige Phänomen, das die Poesie von Jan Twardowski darstellt, alle sprachlichen und kulturellen Grenzen überschreitet und zu einer Literatur wird, die, unabhängig von der Sprache, in der sie den Leser erreicht, verständlich und allgemein zugänglich ist.

An dem anschließenden Poesieabend beteiligten sich mehrere Interpreten. Nika Bretschneider und Ludvik Kavin, die Schauspieler und Gründer des Theater Brett, trugen Gedichte Twardowskis in tschechischer und deutscher Nachdichtung vor, während die Soziologiestudentin Katarzyna Waniek und die Dichterin Krystyna Szostak die Gedichte im Original lasen. Die Deutsch-Sprachtrainerin Anna Szostak präsentierte die deutsche Nachdichtung, die Dolmetschstudentin Maria Magdalena Malenta führte vor, wie die Poesie Jan Twardowskis in englischer Sprache klingt.

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