Im Anschluss an die dem österreichischen Polonisten und Slawisten Otto Forst de Battaglia gewidmete Konferenz fand am 18. September 2009 die feierliche Eröffnung der Bibliothek des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien statt. Grund für die Verbindung dieser beiden Ereignisse ist die Büchersammlung, die der Enkel Otto Forst de Battaglias, Dr. Jakub Forst de Battaglia, dem Nationalinstitut Ossolineum in Wrocław geschenkt hatte - unter der Bedingung, dass diese in der Bibliothek des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien aufbewahrt und zugänglich gemacht werden. Diese Büchersammlung ist ein wichtiger Bestandteil der Bibliothek des Zentrums und umfasst etwa 4000 Bücher, die sich überwiegend aus Polonica aus der Bibliothek des herausragenden polnisch-österreichischen Gelehrten und seiner Nachkommen zusammen.
Anlässlich der feierlichen Eröffnungszeremonie waren zahlreiche Festredner eingeladen. Der Direktors des Zentrums, Univ.-Prof. Dr. Bogusław Dybaś, unterstrich in seiner Eröffnungsrede die Bedeutung dieses Tages für das Wissenschaftliche Zentrum und schilderte anschließend die Vorgeschichte der Bibliothek. Anschließend ergriff als erster Redner Seine Exzellenz Dr. Jerzy Margański, Botschafter der Republik Polen in Österreich, das Wort. Er verlieh seiner Freude Ausdruck, dass die polnische Kultur und Geschichte in der Bibliothek des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien einen weiteren bedeutsamen Standort gefunden hat. Im Anschluss daran sprach als Vertreter des Präsidiums der Polnischen Akademie der Wissenschaften Univ.-Prof. Dr. Stanisław Mossakowski, Vorsitzender des Ersten Ausschusse der Polnischen Akademie der Wissenschaften, zu den zahlreich erschienenen Festgästen. Er betonte die Bedeutung einer Bibliothek für jede wissenschaftliche Institution, die als deren Herzstück zu betrachten ist, und würdigte die Persönlichkeit von Forst de Battaglia, der sich unschätzbare Verdienste um den Dialog zwischen den Völkern und Kulturen Europas erworben hatte. Dr. Johann Marte, Generaldirektor der Österreichischen Nationalbibliothek i. R. sowie Präsident der Stiftung PRO ORIENTE, verlieh in seiner Festansprache seiner Freude über diese wichtige Erweiterung der österreichischen Bibliothekenlandschaft Ausdruck. Dr. Adolf Juzwenko, Direktor des Nationalinstituts Ossolineum ergriff im Anschluss daran das Wort. In sehr persönlichen Worten dankte er dem Schenker, Dr. Jakub Forst de Battaglia, für sein wertvolles Geschenk. Er würdigte  Otto Forst de Battaglia, dessen Bedeutung für den polnisch-österreichischen Kulturaustausch bis heute überaus bedeutsam ist. „Ich bin der Meinung, dass jedermann Ihnen für Ihr vermittelndes und aufklärendes Wirken zwischen den beiden Völkern dankbar sein muss”, so Dr. Adolf Juzwenko, aus einem Brief von Thomas Mann an Otto Forst de Battaglia zitierend. Otto Forst de Battaglia ein. Dr. Jakub Forst de Battaglia wiederum verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, dass die Bibliothek des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien in Hinkunft zur weiteren Intensivierung der österreichisch-polnischen Beziehungen beitragen würde. Anschließend erklärte SE Exzellenz Dr. Jerzy Margański die Bibliothek offiziell für eröffnet. Eine Multimediapräsentation gab den Lesern einen visuellen Eindruck in die Räumlichkeiten der Bibliothek sowie deren Büchersammlungen. Diese wurden im Vortrag von Frau Mgr Anna Głowacka, Bibliothekarin des Zentrums, im Einzelnen vorgestellt. Abschließend lud sie alle Gäste sehr herzlich dazu ein, Leser der Bibliothek zu werden.
Im Anschluss daran hatten die Gäste Gelegenheit, den Lesesaal der Bibliothek sowie eine Ausstellung zu besuchen, in der bibliophile Besonderheiten der Sammlung Forst de Battaglia gezeigt wurden. Der Festakt wurde von musikalischen Darbietungen der Pianistin Natalia Rehling feierlich umrahmt.

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