Tadeusz Różewicz – Gliwitzer Jahre

Filmpräsentation

Am 28. Oktober 2010 fand im Jan III Sobieski Saal des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien eine Präsentation des Dokumentarfilms „Gliwickie lata Tadeusza Różewicza“ („Taduesz Różewicz – Gliwitzer Jahre“), der unter der Regie von Krzysztof Korwin-Piotrowski gedreht wurde. Taduesz Różewicz gilt als einer der vielseitigsten zeitgenössischen polnischen Dichter, Dramatiker und Prosaschriftsteller sowie als einer der polnischen Kandidaten für den Nobelpreis für Literatur.
Der Initiator und Moderator dieses Abends war Univ.-Prof. Dr. Alois Woldan, Professor für slawische Literaturen am Institut für Slawistik der Universität Wien sowie Übersetzer von Taduesz Różewicz.
Über Tadeusz Różewicz sind bereits einige Dokumentarfilme entstanden, dieser Dokumentarfilm jedoch widmet sich jenen Jahren, die der Dichter in Gliwice verbrachte, und ist eine Dokumentation jener 20 Jahre, die Różewicz in Gliwice verbrachte, wo er Wiesława Kazłowska, mit der zwei Söhne hatte, ehelichte. In dieser Stadt verfasste Różewicz unzählige Gedichte, Dichtungen und Erzählungen sowie seine bekanntesten Dramen, zu denen neben vielen weiteren „Kartoteka“ („Die Karthotek“), das heute zu den wichtigsten Werke in der polnischen Literaturgeschichte sowie des europäischen Theaters zählt, gehört.
Unmittelbarer Anlass für die Entstehung des Films war die im Jahre 1995 verliehene Ehrenbürgerschaft der Stadt Gliwice. Zu diesem Zeitpunkt schlug der Direktor des Musiktheaters Gliwice Paweł Gabara vor, eine Dokumentation der Gliwitzer Jahre von Różewicz, zu drehen – ein Projekt, das von der Stadt Gliwice tatkräftig unterstützt wurde.
Der Film hatte im Februar 2009 Premiere. Er wurde bereits anlässlich des Filmfestivals „Camera Silesia“ in Gliwice, im Theater Studio am Salzufer in Berlin und im Warschauer Dramatischen Theater sowie im polnischen Fernsehen gezeigt. Weitere Vorführungen in New York, Düsseldorf und Breslau sind geplant.
Die Präsentation des Films am Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien fand unter Beisein der Vizebürgermeisterin der Stadt Gliwice Frau Renata Caban, der Autorin des Filmdrehbuchs Maria Dębicz sowie des Regisseurs Krzysztof Korwin-Piotrowski statt. Nach der Begrüßung seitens des Direktors des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie de Wissenschaften in Wien, Univ.-Prof. Dr. Bogusław Dybaś, unterstrich Vizebürgermeisterin Renata Caban in ihrem Grußwort die Bedeutung der aufstrebenden Stadt Gliwice, in der u. a. gemeinsam mit der Schlesischen Technischen Universität und der Sonderwirtschaftszone Katowice der Wissenschafts- und Technologiepark „Technopark Gliwice" ins Leben gerufen wurde. Auf dem Gelände des ehemaligen Steinkohlebergwerkes wurde das Projekt des Bildungs- und Businesszentrums „Neues Gliwice“ - mitfinanziert von der Europäischen Union - realisiert.

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