IX. Salon des Polnischen Buchs

Am 15. November 2008 fand im Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften der IX. Salon des Polnischen Buches - Wien 2008 statt. Für das Wissenschaftliche Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften war es eine besondere Ehre, gemeinsam mit der in Paris ansässigen Polnischen Gesellschaft APAJTE sowie dem mit in Wien ansässigen Klub der Polnischen Intelligenz bei der Organisation des IX. Salon des Polnischen Buchs mitzuwirken und die aus diesem Anlass nach Wien angereisten Literaten zu empfangen. Während dieses Salons stellten polnische Literaturschaffende - DichterInnen, ProsaschriftstellerInnen, vom Nationalen Bildungsministerium ausgezeichneten MärchendichterInnen wie Krystyna Hordecka-Wieczorek, prominente WissenschaftlerInnen wie Eugeniusz Kruszewski und PublizistInnen, die aus Österreich, Belgien, Dänemark, Kanada, Frankreich, Deutschland, Polen und Ungarn angereist sind, ihr Werk vor. Auch die Werke jener AutorInnen, die an diesem Salon persönlich nicht teilnehmen konnten, wurden berücksichtigt. Diese sandten ihre Bücher aus  Australien, den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine nach Wien. Am Salon nahm auch Elżbieta Trele – Mazur teil, die die Nationalbibliothek Warschau, die Universität in Opole sowie die Stiftung „Dzieciom zdążyć z pomocą“ während des Salons repräsentierte.
Die Eröffnung des IX. Salons des Polnischen Buches wurde von Agata Kalinowska-Bouvy, Präsidentin der Stiftung polnischer Autoren, Journalisten und Übersetzer in Europa - APAJTE - Initiatorin und seit dem Jahr 2000 auch Organisatorin des alljährlichen Salons sowie mehrmals ausgezeichnete Dichterin, Journalistin und Übersetzerin, die in Frankreich lebt, vorgenommen. Während des diesjährigen Salons stellte Agata Kalinowska-Bouvy nicht nur ihre eigene Werke vor, sondern auch das Leben und Werk der bereits verstorbenen Schriftstellerin und Journalistin Gniewa Wolsiewicz, einer ganz besonderen Persönlichkeit, die stets zum Wohle der polnischen Emigrationsgemeinschaft in Frankreich agierte und deren literarische Erbin  Agata Kalinowska – Bouvy ist. 
Nach den Begrüßworten wurden die AutorInnen einzeln vorgestellt. In mehr oder weniger ausführlichen Worten haben die AutorInnen von ihrem literarischen Schaffen, dem Schicksal der Emigration sowie über die Probleme, die im Ausland lebende Polen zu bewältigen haben, berichtet. Auch über Zukunftspläne wurde gesprochen, ebenso über bisher erreichte Ziele und Leistungen. Es wurde Poesie vorgetragen, beispielsweise jene von Jan Fabisiuk, die dieser seiner Frau gewidmet hat, über die von Wawrzyniec Rak vorgelesenen Scherzgedichte wurde gemeinsam gelacht. Andere wiederum, wie  Sabina Chobian Cheron, thematisierten ihr persönliches Schicksal in dem von ihnen vorgestellten Werk.Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Werke von Barbara Stefanska- Stettner, die in Polen lebt und sich mit großen Leidenschaft mit Frankreich betrefffenden Themen auseinandersetzt. Dank Stefanska-Stettner, "lernt man Paris kennen, während man in Paris lebt“, wie Agata Kalinowska - Bouve dies so treffend ausdrückte.
Seiner Konzeption nach ist der Salon des Polnischen Buches nicht nur eine besondere Gelegenheit, das polnische Buch zu fördern, er bietet auch Gelegenheit für  persönliche Treffen zwischen SchriftstellerInnen und LeserInnen und ist eine Veranstaltung, die als Begegnungsforum für kreativ tätige Menschen betrachtet werden kann.  Umrahmt wurde die Veranstaltung von einem Konzert, das von zwei Studentinnen, nämlich Renata Sunalowa (Slowakei) und Indira Uteuova (Kasachstan) von der Hochschule für Musik Wien gegeben wurde. Dabei konnten die Gäste persönlich mit den AutorInnen ins Gespräch kommen, sich mit deren Werke vertraut machen und diese auch kaufen. Die AutorInnen beantworteten die Fragen ihrer Leserinnen und versahen die gekauften Bücher mit einer persönlichen Widmung.
Während des Treffens war auch das polnische Fernsehen anwesend, sowohl die AutorInnen als auch die Gäste wurden interviewt, darunter SchülerInnen der Polnischen Schule in Wien. Der Abend endete mit einer Danksagung an die Organisatoren sowie mit der festlichen Verleihung von Diplomen, die  den Literaten von Agata Kalinowska-Bouvy feierlich überreicht wurden. 

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