Karl Lanckoroński – „Der letzte Humanist der europäischen Aristokratie“

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Polen über Lanckoroński

Unter den positiven Urteilen über den Grafen überwiegen jene, die seine Verdienste um die Förderung der polnischen Kultur sowie die außergewöhnliche Effizienz seiner Aktivitäten betonen. Dank seiner Bemühungen und der finanziellen Unterstützung übersetzte Siegfried Lipiner zwei Werke von Adam Mickiewcz, Pan Tadeusz [Herr Thaddäus]) und Dziady [Totenfeier] ins Deutsche. [96] Letzteres wurde zur Inspirationsquelle für den 1. Satz der 2. Sinfonie in c-moll von Gustav Mahler, die 1894 vollendet wurde. [97]
Lanckoroński war Vorsitzender des Komitees der internationale Ausstellung für Musik- und Theaterwesen, die am 7. Mai 1892 eröffnet wurde und war an der der Vorbereitung des polnischen Teils der Ausstellung beteiligt. Gemeinsam mit Władysław Lubomirski [98] übernahm er die Schirmherrschaft über den Auftritt des jungen polnischen Pianisten Artur Rubinstein, der im Jahre 1910 im Bösendorfer-Saal ein Konzert gab. Dieses Konzert besuchte u.a. auch der junge Ferdinand Goetel, der spätere Schriftsteller und Publizist. Einladungen für sich und seine Freunde hatte er von Karl Lanckoroński erhalten. [99] Der Graf nahm an der Vorbereitung der beiden Ausstellungen polnischer Kunst teil, die am 11. April 1915 im Künstlerhaus und 1928 in der Wiener Secession eröffnet wurden. [100] Er bemühte sich auch um die Theateraufführung des Dramas Tamten [Der andere] von Gabriela Zapolska in Wien. Das Theaterstück wurde im Jahre 1898 in Krakau zur Aufführung gebracht und von Bernard Scharlitt für eine deutschsprachige Bühnenfassung adaptiert. [101]
Während des Ersten Weltkrieges „nahm er in seinem Wiener Palais die polnische Kolonie auf, vereinte getrennte Menschen und teilte mit ihnen die Sorge um die unsichere Zukunft ihrer Heimat.“ [102] Hier fand auch eine der ersten Sitzungen des Regentschaftsrates statt, der ein Ersatz für die polnische Regierung im Königreich Polen war. [103]
Lanckoroński, der die multiethnische Donaumonarchie bewunderte, erachtete Polen als einen autonomen Bestandteil „des österreichisch-ungarisch-polnischen Kaiserreichs“. „Er konnte den Tod des Kaisers und das Ende dieser Hoffnungen schwer verwinden“, erinnerte sich seine Tochter nach Jahren. Mit großer Freude begrüßte er jedoch den unabhängigen polnischen Staat. [104]
Obwohl Polen seine Unabhängigkeit wiedergewann, blieb Karl Lanckoroński in Wien. Er plante auch nicht, wie ihm empfohlen wurde, seine Kunstsammlungen nach Polen zu transferieren. „Er war sich dessen bewusst, dass er in seinem fortgeschrittenen Alter am politischen Leben des jungen Polens hätte aktiv teilnehmen müssen. Dafür fehlte es ihm an Erfahrungen und Kenntnisse über das russische Teilungsgebiet, deswegen beschloss er, sein Leben in dem alten Haus zu vollenden“ [105], schrieb Ferdinand Goetel, der den Grafen  im Jahre 1925 zum letzten Mal sah.
Karl Lanckoroński, „der letzte Humanist der europäischen Aristokratie“ [106] sagte an seinem Lebensabend über sich selbst: „Ich bin ein Pole (…) ich habe im neuen Polen Verschiedenes auf künstlerischem und kulturellem Bereich angeregt, das zur Durchführung gelangte, und ich bin glücklich, daß ich als alter Mann noch für das neue Polen etwas schaffen konnte.“ [107]

Übersetzung: Paulina Górak

[1] Artur Ernst, Beim Grafen Lanckoronski, „Neues Wiener Tagblatt“ 195, Wien, 17. Juli  1933,  S. 2.
[2] Karolina Lanckorońska, Energiczna pedagogia [Die energische Pädagogie],   „Dziennik Polski“ 249, London, 18. Oktober 1989, S. 4.
[3] Paul Thun-Hohenstein, Der alte Lanckoroński, „Die Presse“, Wien, 4. November 1948, S. 14.
[4] Julius Twardowski, Lanckoroński. Vortrag gehalten im Verein der Museumsfreunde zu Wien am 26. November 1934, Wien [1934], S. 3.
[5] Magnat polski wielkim dygnitarzem dworskim w Wiedniu [Ein polnischer Magnat als hoher Würdenträger am Hof in Wien], „Świat” 10, 7. März 1914.
[6] Twardowski, Lanckoroński, S. 3.
[7] A.F.S. [Adalbert Franz Seligmann], Graf Karl Lanckoroński. Ein Nachruf, „Neue Freie Presse” 24729, 18. Juli 1933, S. 1.
[8] Kazimierz Chłędowski, Dzienniki [Tagebücher], Bd. 1-2, Kraków 1957, S. 176.
[9] Brief aus Rodaun, vom 23. Juli 1901; Hugo von Hofmannsthal / Christiane Gräfin Thun-Salm. Briefwechsel. Mit Briefen Hofmannsthals an Paul Thun-Hohenstein, Frankfurt/M 1999, S. 11; Konrad Heumann, Hugo von Hofmannsthal und Karl Lanckoroński. Briefe und Zeugnisse in: Hofmannsthal-Jahrbuch zur europäischen Moderne 12, 2004, S. 223.
[10] Brief aus Prag vom 29. Juni 1901; Hugo von Hofmannsthal / Christiane Gräfin Thun-Salm, S. 9; Heumann, Hugo von Hofmannsthal und Karl Lanckoroński, S. 221.
[11] Graf Karl Lanckoroński, „Internationale Sammler-Zeitung“, 25/1415, 1. August 1933.
[12] Wojciech Kossak, Wspomnienia [Erinnerungen], bearb. von Kazimierz Olszański, Warszawa 1974, S. 363.
[13] Ludwig Curtius, Deutsche und antike Welt. Lebenserinnerungen, Stuttgart 1950, S. 292.
[14] T. Rutowski über Lanckorońskis Kritik an den Werken von Wacław Szymanowski, zit. nach Hans Bisanz, Polscy artyści w wiedeńskich stowarzyszeniach [Polnische Künstler in Wiener Vereinen], Zeszyty Naukowe Uniwersytetu Jagiellońskiego 455, Prace Polonijne 2, 1976, S. 48.
[15] Kossak, Wspomnienia, S. 363.
[16] Aus den Erinnerungen des Enkels von Piotr Bieńkowski, zit. nach Ryszard Zieliński, Gry majowe. Pamiętnik spóźnionego [Maispiele. Tagebuch eines Verspäteten], Warszawa 1983, S. 116-118.
[17] Stanisław Cynarski, Dzieje rodu Lanckorońskich z Brzezia: od XIV do XVIII wieku [Die Geschichte der Familie Lanckoroński aus Brzezie: vom 14. bis zum 18. Jahrhundert], Warszawa - Kraków 1996; Rody magnackie Rzeczypospolitej [Magnatengeschlechter in Polen-Litauen], Warszawa 2009, S. 82-96.
[18 ] Datum des ersten von ca. 1000 Briefe von Wilhelm von Hartel an Karl Lanckoroński; Wien, ÖNB, Autogr. 618/1-17, 619/1-12, 620/1-9.
[19] Ernst, Beim Grafen Lanckoronski, S. 2.
[20] Max Dvořak, Vorwort, in: Ausgewählte Kunstwerke der Sammlung Lanckoroński, Wien 1918, S. 2
[21] Nora Fugger, Im Glanz der Kaiserzeit, Wien 1931, S. 226.
[22] Adalbert Franz Seligmann (Hg.), Carl Leopold Müller. Ein Künstlerleben in Briefen, Bildern und Dokumenten, Wien 1922, S. 51, Anmerkung Nr. 49.
[23] Ernst, Beim Grafen Lanckoronski, S. 3.
[24] Wien, ÖNB, Autogr. 616/23-1.
[25] Hans Tietze, Karl Graf Lanckoroński, „Kunstchronik und Kunstmarkt“ 54/6, 22. November 1918, S. 113.
[26] Karolina Lanckorońska, Pan Jacek [Herr Jacek] in: Karolina Lanckorońska, Szkice wspomnień [Erinnerungsskizzen], Warszawa 2005, S. 36-43.
[27] Dvořák, Vorwort , S. 4.
[28] Karl Lanckoroński, Rund um die Erde 1888-1889. Geschautes und Gedachtes, Stuttgart 1891, S. 8.
[29] Wien, ÖNB, Cod. Ser. n. 14788.
[30] Joachim Śliwa, Karol Lanckoroński w Egipcie, 1875/1876 [Karl Lanckoroński in Ägypten, 1875/1876] in: Badacze, kolekcjonerzy, podróżnicy. Studia z dziejów zainteresowań starożytniczych [Forscher, Sammler, Reisende. Studien zur Geschichte des Interesses an der Antike], Kraków 2012, S. 227-244.
[31] Karl Lanckoroński, Ein Ritt durch Kilikien. Zuerst veröffentlicht in der Beilage der Münchner Allgemeinen Zeitung 20. bis 23. April 1886, Wien b. d, S. 5-6.
[32] Städte Pamphyliens und Pisidiens. Unter Mitwirkung von George Niemann und Eugen Petersen, herausgegeben von Karl Grafen Lanckoroński, Bd. I: Pamphylien, Prag - Wien - Leipzig 1890, S. 1-2.
[33] Tadeusz Szydłowski, Malczewskis Illustrationen zu der Kleinasiatischen Expedition des Jahres 1884 in: Ausgewählte Kunstwerke, S. 117-119; Tadeusz Szydłowski, Wyprawa archeologiczna do Azji Mniejszej w r. 1884 ilustrowana przez Jacka Malczewskiego [Die archäologische Expedition nach Kleinasien im Jahre 1884, illustriert von Jacek Malczewski], „Kurier Literacko-Ilustrowany” (Beilage zu  „Ilustrowany Kurier Codzienny”) 24/163, 1931, S. 3-4; Mieczysław Paszkiewicz, Jacek Malczewski w Azji Mniejszej i Rozdole [Jacek Malczewski in Kleinasien und in Rozdół], Londyn 1972 (auch in englischer Sprache: Jacek Malczewski in Asia Minor and in Rozdół, London 1972); Artysta i jego Mecenas. Nieznane rysunki Jacka Malczewskiego ze zbiorów Lanckorońskich [Der Künstler und sein Mäzen. Unbekannte Aufzeichnungen von Jacek Malczewski aus den Sammlungen von Familie Lanckoroński], Kraków 1995; Teresa Grzybkowska Mitologia Malczewskiego [Die Mythologie von Malczewski]. Katalog, Warszawa 1995; Joanna Winiewicz-Wolska, Karol Lanckoroński i jego córka w rysunkach Malczewskiego [Karl Lanckoroński und seine Tochter auf den Skizzen von Malczewski] in: Donatorce - w hołdzie. Katalog wystawy odnowionych obrazów i rodzinnych pamiątek z daru Karoliny Lanckorońskiej / To the Donor in Hommage. Catalogue of Restored Paintings and Family Mementoes from Karolina Lanckorońska’s Donation, Kraków 1998, S. 28-35, 132-179; Antoni Sarkady, Kilka uwag o anatolijskich rysunkach Jacka Malczewskiego z daru Karoliny Lanckorońskiej [Einige Bemerkungen über die anatolische Zeichnungen von Jacek Malczewski, die von Karolina Lanckorońska geschenkt wurden], in: Galicja. Pismo Kulturalno-Naukowe 1, 2000, S. 55-61; Orientalizm w malarstwie, rysunku i grafice w Polsce w XIX i 1. połowie XX wieku. Katalog [Orientalismus in der polnischen Malerei, Zeichnung und Graphik im 19. und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ausstellungskatalog], Warszawa 2008, Pos. 267-271.
[34] Marian Sokołowski, Z dziennika podróży. Adriatyk, Archipelag i wyspa Rodos (dokończenie) [Aus dem Reisetagebuch. Adria, Archipel und die Insel Rhodos. Vollendung] in: Przegląd Polski 20, 1886, Bd. III, S. 269.
[35] Sokołowski, Aus dem Reisetagebuch, Przegląd Polski 19, 1885, Bd. IV, S. 418-447.
[36] Das Tagebuch beginnt am 30. August und endet am 4. Dezember 1884; Wien, ÖNB, Cod. Ser. n. 14773-14775.
[37]  Listy z Wiednia. Polska wyprawa do Małej Azji [Briefe aus Wien. Polnische Expedition nach Kleinasien], „Tygodnik Ilustrowany” 40, 5. September 1885, S. 156.
[38] Städte Pamphyliens und Pisidiens. Bd. I: Pamphylien, Prag - Wien - Leipzig 1890, Bd. II: Pisidien, Wien 1892 (polnische Ausgabe: Miasta Pamfilii i Pizydii, Bd. 1 übersetzt von Marian Sokołowski, Kraków 1890, Bd. 2 übersetzt von Marian Ćwikliński und Piotr Bieńkowski, Kraków 1896; französische Ausgabe: Les Villes de la Pamphylie et de la Pisidie, Vol. 1, Paris 1890, Vol. 2, Paris 1893).
[39] Rocznik Akademii Umiejętności w Krakowie, 1891/1892, S. 37. Brief von Marian Sokołowski an Karl Lanckoroński, 27. September 1890: Archiwum Nauki PAN i PAU w Krakowie, Spuścizna Karoliny Lanckorońskiej (Nachlass von Karolina Lanckorońska), Korespondencja Mariana Sokołowskiego (Korrespondenz von Marian Sokołowski), Sign. k-III-150.
[40] Camillo Praschniker, Karl Graf Lanckoroński, Akademie der Wissenschaften in Wien. Almanach für das Jahr 1934, Jg. 84, Wien 1935, S. 291-292.
[41] Małgorzata Biernacka-Lubańska, Eskpedycja Karola Lanckorońskiego do Azji Mniejszej [Die Expedition von Karl Lanckoroński nach Kleinasien] in: „Meander” 41, 1986, S. 103.
[42] Andrzej Śródka, Uczeni polscy XIX-XX stulecia [Polnische Gelehrte des 19. und 20. Jahrhunderts], Bd. 2, Warszawa 1995, S. 456-457.
[43] Praschniker, Karl Graf Lanckoroński, S. 293.
[44] Das Manuskript umfasst den Zeitraum vom 16. bis zum 23. Juni 1887; Wien, ÖNB, Cod. Ser. n. 15182.
[45] Jacob von Falke, Die Kunstgegenstände und Alterthümer des Grafen Karl Lanckoroński im Österreichischen Museum in Wien, „Wiener Zeitung“140, 21. Juni 1885, S. 3-5; Katalog der Ostasiatischen Sammlungen des Grafen Carl Lanckoroński. Ausgestellt im k. k. Österreichischen Handels- Museum (Börsegebäude), Wien 1890.
[46] Brief von Marian Sokołowski an Karl Lanckoroński, 14. Dezember 1891: Archiwum Nauki PAN i PAU w Krakowie, Spuścizna Karoliny Lanckorońskiej, Korespondencja Mariana Sokołowskiego.
[47] Das Reisetagebuch in: Wien, ÖNB, Cod. Ser. n. 35801.
[48] Tietze, Karl Graf Lanckoroński, S. 113.
[49] Brief von Marian Sokołowski an Karl Lanckoroński, 23. November 1879: Archiwum Nauki PAN i PAU w Krakowie, Spuścizna Karoliny Lanckorońskiej, Korespondencja Mariana Sokołowskiego.
[50] Brief von Marian Sokołowski an Karl Lanckoroński, 3. Dezember 1879: Archiwum Nauki PAN i PAU w Krakowie, Spuścizna Karoliny Lanckorońskiej, Korespondencja Mariana Sokołowskiego.
[51] Angela Sołtys, Pomniki Antoniego Madeyskiego na tle problemu restauracji katedry krakowskiej [Die Denkmäler von Antoni Madeyski angesichts der Frage der Restauration von Wawelkahedrale], in: Studia Waweliana 3, 1994, S. 157.
[52] Brief von Marian Sokołowski an Karl Lanckoroński, Kraków, 15. Juli 1888: Archiwum Nauki PAN i PAU w Krakowie, Spuścizna Karoliny Lanckorońskiej, Korespondencja Mariana Sokołowskiego.
[53]  Katalog wystawy rzeźby włoskiej z XV wieku i innych dzieł rzeźbiarskich z fundacji J. Exc. Hr. Karola Lanckorońskiego dla Uniwersytetu Jagiellońskiego [Katalog zur Ausstellung italienischer Skulpturen aus dem 15. Jahrhundert sowie weiterer Skulpturen, die Karl Lanckoroński der Jagiellonen Universität geschenkt hat], Kraków 1907.
[54] Sie wurden am 23. Mai 1900 auf der Burg Kreuzenstein des Grafen Hans Wilczek von folgenden Aristokraten ins Leben gerufen: Fürst Franz von und zu Liechtenstein, Graf Hugo Traun, Graf Arthur Bylandt, Graf Friedrich Schönborn, Graf Paul Gautsch und Wilhelm Graf von Weckbecker. Fürst Johann II von und zu Liechtenstein wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt.
[55] Der Vortrag wurde am 16. Dezember 1900 gehalten; Gesellschaftsabende österreichischer Kunstfreunde 1900-1916, Wien o.J., Bd. 1.
[56] Zur Rettung Alt-Wiens (=Flugschriften des Vereins zum Schutze und zur Erhaltung des Kunstdenkmäler Wiens und Niederösterreichs 2), Wien – Leipzig 1910.
[57] Karl Lanckoroński, Etwas von japanischer Malerei. Vortrag gehalten am dritten Gesellschaftsabend Österreichischer Kunstfreunde 12. Februar 1901 von Karl Grafen Lanckoroński, Wien [1901].
[58] Über einige indische Skulpturen in: Gesellschaftsabende, Bd. 1.
[59] Karl Lanckoroński, Einiges über italienische bemalte Truhen. Vortrag gehalten am 7. Gesellschaftsabend des Winters 1904-1905, 20. März von Karl Grafen Lanckoroński, Wien 1905.
[60] Über den Besuch in seinem Atelier in Florenz erzählte er Arthur Ernst im Jahre 1928, siehe Ernst, Beim Grafen Lanckoronski, S. 3.
[61] S. Krzywoszewski, Pałac wiedeński i zbiory Karola hr. Lanckorońskiego [Das Wiener Palais und die Kunstsammlungen von Karl Graf Lanckoroński], „Życie i Sztuka” 6 (Beilage zu „Kraj“), 7. Februar 1903, S. 1-3; 7, 14. Februar 1903, S. 2; Roman Taborski, Polacy w Wiedniu [Die Polen in Wien], Wrocław – Warszawa – Kraków – Gdańsk 1992, S. 121.
[62] Alfred Wysocki, Sprzed pół wieku [Vor einem halben Jahrhundert], Kraków 1956, S. 249-250; Taborski, Polacy, S. 133.
[63] Über die Fotothek aus Rozdół, K. Niedobitowski, Rozdół. Gniazdo magnackich rodów [Rozdół. Heimat von Magnatenfamilien], „Światowid” 10, 5 März 1938.
[64] Hugo von Hofmannsthal, Ansprache, gehalten von Hugo von Hofmannsthal am Abend des 10. Mai 1902 im Hause des Grafen Karl Lanckoroński. Als Manuskript gedruckt, Wien 1902, Nachdruck in: Konrad Heumann, Ellen Ritter (Hg.), Hugo von Hofmannsthal, Sämtliche Werke, XXXIII: Reden und Aufsätze 2, Frankfurt/M 2009, S. 7-11; in der polnischen Sprache: P. Hertz, [Hugo von Hofmannsthal] U wrót nieskończonego królestwa. Przemówienie wygłoszone wieczorem 10 maja 1902 roku w domu hrabiego Karola Lanckorońskiego, „Tygodnik Powszechny" 44, 29. Oktober 1995.
[65] 5 Briefe von Rainer Maria Rilke an Lanckoroński  aus dem Jahre 1926: Wien, ÖNB, Autogr. 616/21,1-5.
[66] Brief von Hofmannsthal an Lanckoroński, Januar 1903, Universitätsbibliothek Basel, Nachlass Carl J. Burckhardt, Signatur D 83; zit. nach Heumann, Hugo von Hofmannsthal und Karl Lanckoroński, S. 233-234.
[67] Es wurden nur 10 kurze Gedichte unter dem Titel Venezianisches Tagebuch veröffentlicht, Wien 1905.
[68] Ernennung zum Oberstkämmerer, 3. Februar 1914; Wien, ÖNB, Autogr. 615/10-1.
[69] Ernst, Beim Grafen Lanckoronski, S. 2.
[70] Jeroen Bastiaan van Heerde, Staat und Kunst. Staatliche Kunstförderung 1895 bis 1918, Wien - Köln - Weimar 1993, S. 330.
[71] Heerde, Staat und Kunst, S. 33
[72] Jerzy Gadomski, Tadeusz Szydłowski, in: Lech Kalinowski (Hg.), Stulecie Katedry Historii Sztuki Uniwersytetu Jagiellońskiego (1882-1982) [Hundertjähriges Jubiläum des Lehrstuhls für Kunstgeschichte der Jagiellonen Universität  (1882-1982)], Zeszyty Naukowe Uniwersytetu Jagiellońskiego 930, Prace z historii sztuki 19, S. 63.
[73] In der Versammlung am 3. April 1909 sprach er: „Ich werde nach meinen besten Kräften danach trachten, die Ziele des Vereines zu verwirklichen zu helfen [...] und unsere Vereinigung für die Bestrebungen der Denkmalpflege so nutzbringend wie möglich zu gestalten“, in: Mitteilungen der k. k. Zentralkommission für Erforschung und Erhaltung der Kunst- und Historischen Denkmale 8/4, 1909, S. 166.
[74] Tietze, Karl Graf Lanckoroński, S. 114.
[75] Heinrich Swoboda, Zur Lösung der Riesentorfrage. Das Riesentor des Wiener St. Stephansdomes und seine Restaurierung, Wien 1902.
[76] Karol Lanckoroński, Nieco o nowych robotach w katedrze na Wawelu [Einiges über die neuen Arbeiten in der Kathedrale auf dem Wawel], Kraków 1903, S. 9.
[77] „Neue Freie Presse“, 8. Dezember 1907, s. 14; siehe auch:  Peter Haiko, Otto Wagner und das Kaiser Franz Josef-Stadtmuseum: das Scheitern der Moderne in Wien [Ausstellungskatalog, Historisches Museum der Stadt Wien, Tübingen 1988, S. 75.
[78] Max Dvořák, Die Karlsplatzfrage, „Neue Freie Presse”, 21. Dezember 1909, S. 1 ff.; Wilhelm von Weckbecker, Der Museumsbau auf dem Karlsplatz, „Neue Freie Presse”, 20. Januar 1910, S. 1-3.
[79] Karl Lanckoroński, Abhandlungen über die künstlerischen und wissenschaftlichen Institute des Kaiserhauses, Wien, ÖNB, Cod. Ser. n. 14793, S. 6.
[80] Über die Geschichte der Restaurierung des Wawels siehe: Paweł Dettloff, Marcin Fabiański, Andrzej Fischinger, Zamek Królewski na Wawelu. Sto lat odnowy (1905-2005) [Königsschloss auf dem Wawel. Hundert Jahre der Renovierung (1905-2005)], Kraków 2005.
[81] Nach Karolina Lanckorońska ereignete sich dies im Jahre 1908, siehe: W hołdzie Rzeczypospolitej. Dzieła sztuki po Rzewuskich i Lanckorońskich w Polsce [Hommage an Polen. Die Kunstsammlungen der Familien Rzewuski und Lanckoroński in Polen], „Tygodnik Powszechny“ 11, 30. Oktober 1994, S. 8.
[82] Die weiteren Mitglieder des Komitees waren: Andrzej Potocki, Leon Piniński und Marian Sokołowski.
[83]„Gazeta Lwowska” 98/144, 25 Juni 1908, S. 1.
[84] Lanckoroński, Nieco o nowych robotach; Nachdruck in: Krawczyk, Wokół Wawelu, S. 99-103. Zur Diskussion der Ansichten von Lanckoroński vgl. Dorota Kudelska, Karola Lanckorońskiego „Nieco o nowych robotach w katedrze na Wawelu“ [Karl Lanckorońskis „Einiges über die neuen Arbeiten in der Kathedrale auf dem Wawel“] in: Mit – Symbol – Mimesis. Studia z dziejów teorii i historii sztuki dedykowane Profesor Elżbiecie Wolińskiej – Wolszleger  [Mythos – Symbol –  Mimesis. Studien zur Theorie und Geschichte der Kunst, Frau Professor Elżbieta Wolińska-Wolszleger gewidmet], Lublin 2009, S. 249-268.
[85] Lanckoroński, Nieco o nowych robotach, S. 19.
[86] Józef Mehoffer, Glossen über die Kunst. Antwort auf den Brief des Grafem Lanckoroński in Angelegenheit der Restaurierung der Kathedrale auf dem Wawel, „Ver Sacrum“, Wien, 14-15 Juli 1903, S. 245-261.
[87] Anna Zeńczak, Polichromia katedry Wniebowzięcia Matki Boskiej w Płocku 1901-1903 [Die Wandmalereien der Kathedrale Maria Himmelfahrt in Płock 1901-1903] in: Józef Mehoffer. Opus Magnum [Ausstellungskatalog], Kraków 2000, S. 190-191, William Ritter kritisierte Lanckorońskis Einstellung streng: „Es schien, dass Wawel einen so ganzheitlichen und renommierten Dekorationskomplex wie die Freiburger Kathedrale erhielt. Die Arbeiten von Mehoffer wurden jedoch durch einen unerwarteten und ungerechten Eingriff vom Grafen Lanckoroński abgebrochen […] Dieser Streit führte zur Auflösung des Vertrages, dessen Gegenstand die Anfertigung von Glasmalereien für die Kathedrale in Płock war.“; William Ritter, Un peintre polonais – Joseph Mehoffer. Etudes d’art étranger, Paris 1906, zit. nach Adam Radajewski, Józef Mehoffer, Warszawa 1976, S. 90; siehe auch Hans Bisanz, Polscy artyści, S. 47.
[88] „Ver Sacrum“, Wien, 15. Juli 1903, S. 14. Mehoffer wurde von Berta Zuckerkandl unterstützt, siehe: Hat der Mäzen das Veto-Recht? in: Die Kunst 9, 1904; mehr darüber Anna Baranowa, Krytycy wiedeńscy o „Sztuce“ -  Ludwig Hevesi, Hermann Bahr, Berta Zuckerkandl  [Wiener Kritiker über „Sztuka“ - Ludwig Hevesi, Hermann Bahr, Berta Zuckerkandl], in: Anna Baranowa (Hg.), Stulecie Towarzystwa Artystów Polskich „Sztuka“ [Hundertjähriges Jubiläum der Gesellschaft Polnischer Künstler „Sztuka”], (= Ars Vetus et Nova 4), 2001, S. 73-74.
[89] Zbigniew Baran, Itaka Juliana Klaczki, Kraków 1998, S. 98.
[90] K. Goryńska, Karol Lanckoroński. Kartka ze wspomnień osobistych [Karl Lanckoroński. Ein Blatt ihrer persönlichen Erinnerungen], in: „Świat” 30, 29. August 1933, S. 4.
[91] Wysocki, Sprzed pół wieku, S. 249.
[92] Marian Rosco-Bogdanowicz, Wspomnienia [Erinnerungen], Kraków 1959, Bd. II, S. 62, zit. nach Roman Taborski, Karol Lanckoroński – wiedeński mecenas i kolekcjoner sztuki [Karl Lanckoroński – Wiener Mäzen und Kunstsammler], in: Przegląd Humanistyczny 13, 1969, S. 160.
[93] Ferdynand Goetel, Patrząc wstecz. Wspomnienia [Blick zurück. Erinnerungen], Kraków [1998], S. 153.
[94] Wysocki, Sprzed pół wieku, S. 249.
[95] Claudia Mertz-Rychner (Hg.), Carl Jacob Burckhardt an Max Rychner. Briefe 1926-1965, Frankfurt/M 1970, S. 47.
[96] Siegfried Lipiner, Poetische Werke von Adam Mickiewicz, Bd. I: Herr Thaddäus, Leipzig 1882 (2. Ausgabe 1898), Bd. 2: Todtenfeier, Leipzig 1887.
[97] I. Janicki, Mahler alla polacca, „Ruch Muzyczny” 17, 23. August 1993, S. 5.
[98] Im Jahre 1914 wurde in Wien eine Konzertreihe der polnischen Musik unter der Schirmherrschaft von Karl Lanckoroński und Władysław Lubomirski organisiert. Lanckoroński und Lubomirski waren verschwägert. Gattin von Władysław Lubomirski war seit 1890 Elisabeth geb. de Vaux (1866-1940), Tochter der Schwester von Lanckoroński, Elisabeth (1844-1896).
[99] Goetel, Patrząc wstecz, S. 150.
[100] Taborski, Polacy w Wiedniu, S. 149, 175, 187.
[101] B. Szarlitt, Ś. p. Hr. Karol Lanckoroński (Wspomnienie pośmiertne) [In memoriam Graf Karl Lanckoroński (Erinnerungen nach seinem Tod)], in: „Kurier Warszawski” 196, 18. Juli 1933, S. 9.
[102] Stanisław Fałat, Wspomnienia z dawnego Wiednia [Erinnerungen aus dem alten Wien], Wien 1921, S. 54.
[103] Karolina Lanckorońska, Rada Regencyjna [Der Regentschaftsrat] in: Kultura. Zeszyty Historyczne 113, Paryż 1995.
[104] Karolina Lanckorońska, Franciszek Józef I – epizody [Franz Joseph I – Episoden], „Tygodnik Powszechny” 44, 29. Oktober 1995; Nachdruck in: Lanckorońska, Szkice wspomnień, S. 60.
[105] Goetel, Patrząc wstecz, S.153.
[106] Johannes Wilde, Der letzte Humanist, „Neues Wiener Tagblatt“ 196, 18. Juli 1933, S. 1; Curtius, Deutsche und antike Welt. S. 292.
[107] Ernst, Beim Grafen Lanckoronski, S. 2-3.

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