Comparative Potential of Philosophy and the Phantom of Universalism in a globalized World

Univ.-Prof. Dr. Józef Niżnik

Am 14. Mai 2013 fand am Institut für Philosophie der Universität Wien ein Gastvortrag von Univ.-Prof. Dr. Józef Niżnik, Institut für Philosophie und Soziologie an der Internationalen Universität an der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau, mit anschließender Diskussion statt. Diese Veranstaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem Verein für Komparative Philosophie und Interdisziplinäre Bildung (KoPhil) an der Universität Wien sowie der Philosophischen Gesellschaft Wien im Vortrag der Vortragsreihe Zur wirklichen Philosophie der globalen Welt gestaltet. Die Initiative sowie praktische Durchführung der Veranstaltung ist Univ.-Doz. MMag. Dr. Hisaki Hashi, Institut für Philosophie der Universität Wien sowie Präsidium des KoPhil-Vereins zu verdanken, die auch die Moderatorin der Veranstaltung war und mit der Polnischen Akademie der Wissenschaften – Wissenschaftliches Zentrum in Wien durch zahlreiche gemeinsam organisierte Veranstaltungen verbunden ist.
Der Titel des Vortrags von Univ.-Prof. Dr. Józef Niżnik  lautete  “Comparative Potential of Philosophy and the Phantom of Universalism in a globalized World”. Philosophie beschäftigt sich hauptsächlich mit Gedanken, deren Formen und Inhalten, mit Denkvorgängen, systematischen Zusammenhängen der Logik usw. Zu ein und demselben Themensubjekt gibt es zahlreiche Aspekte und Denkvorgänge zur Konstruktion und Auslegung einer philosophischen Wahrheit. Im Übergang von einem Aspekt zu einem weiteren ermöglicht uns das kritisch reflexive Denken der Philosophie eine Reihe reichhaltiger Dimensionen zum Erreichen einer unwiderlegbaren Wahrheit.  Die Freiheit zur Reflexion, zur Überprüfung und zum Durchdenken eines Themas unter verschiedenen Aspekten wird bei Niżnik terminologisch als „the arbitrariness of philosophy“ bezeichnet. Dies war die Quintessenz seines Vortrags. Da die Gegenstände der Philosophie auf unser Denken und gedankliche Resultate hin bestimmt werden, gibt es nicht ein einziges philosophisches Wahrheitsuniversum, das dogmatisch ist und absolutiert werden kann. Die systematische und kohärente Einheit des Wahrheitsuniversums, von Niżnik als „the symbolic universe“ bezeichnet, hat mehrfache Dimensionen. Jedes Universum ist verbunden mit der Konstruktion der Gedanken einzelner Denker, eingebettet in Sprache, Gesellschaft und Kultur, wovon philosophische Reflexionen ausgeprägt werden können. Von diesem Standpunkt aus betrachtet weist „The symbolic universe“ in unserer Zeit eine pluralistische und multidimensionale Struktur auf. Zum Begreifen der Qualität verschiedener Denksysteme ist die Philosophie mit ihrem komparativen Denken von eine enormer Potentialität, wobei sie unterschiedliche Denkwege einander gegenüberstellt und diese vergleichend miteinander in Beziehung setzt, wovon aus eine Kohärenz der unterschiedlichen Diskurse zum gleichen Thema erreicht werden kann: eine Kohärenz der unendlichen Wahrheit.
Nach dem intensiven Vortrag kam es zu einer Diskussion, die auch dazu beitrug, die Zusammenarbeit der Polnischen Akademie der Wissenschaften Wien-Warschau weiter zu vertiefen.

Hashi Hisaki

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