"Worte sind vergänglich" - Poesieabend zu Ehren von Univ.-Prof. Dr. Hw. Bonifacy Miązek

Am 28. September 2015 fand im Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien ein dem Dichter gewidmeten  Poesieabend  statt.  Die Veranstaltung  stand unter dem Motto "Worte sind vergänglich … ".

Die zahlreich erschienenen Gäste, unter anderen Vertreter der Erzdiözese Wien, Graf Mieczysław Ledóchowski und seine Gattin sowie Wojciech Więckowski, Direktor des Polnischen Instituts Wien,  wurden vom Direktor des Zentrums Prof. Bogusław Dybaś herzlich begrüßt. In seiner Ansprache stellte er das Leben und das literarische Wirken des Prof. Bonifacy Miązek vor. Prof. Bonifacy Miązek lehrte polnische Literaturgeschichte am Institut für Slawistik an der Universität Wien.  Als Dichter debütierte er 1964 in der katholischen Zeitschrift „Wiezi“. Sein erster Gedichtband „Ziemia Otwarta“ („Offene Erde“) wurde am Institut für Literatur in Paris veröffentlicht, die Lyriksammlung  „Wiersze“ („Gedichte“) wurde auch im Ausland herausgegeben. „Powrót do domu“ („Heimkehr“) war der erste Poesieband, der in Polen veröffentlicht wurde.

Nach der Einführung seitens des Direktors des Zentrum sprach Frau  Mag. Joanna Ziemska, Vorsitzende des Klubs der Professoren am Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien und Lektorin am Zentrum für Translationswissenschaft der Universität Wien. Mag. Ziemska, ehemalige  Studentin von Prof. Bonifacy Miazek, erzählte Episoden und Anekdoten aus ihrer Studentenzeit und betonte, dass der Jubilar ihre Liebe zur Literatur, insbesondere zur Poesie, weckte. Anschließend ergriff Univ.-Prof. Dr. Alois Woldan,  Institut für Slawistik an der Universität Wien und Koordinator des Forschungskollegs „Galizien und sein multikulturelles Erbe“, das Wort. Der Vortragende unternahm eine sorgfältige und tiefgehende Analyse ausgewählter Gedichte aus dem Gedichtband „Sandomierskie wirydarze“.  Dr. Jacek Scholz, Absolvent eines Studiums der Polnischen Philologie an der Katholischen Universität in Lublin sowie der Germanistik an der Maria-Curie-Skłodowska-Universität, interpretierte in seinem Vortrag ausgewählte Gedichte von Prof. Bonifacy Miazek. Er analysierte unter anderem die Gedichte  „Obrazek“ („Kleines Bild”),  „Temat Cygański“ („Zigeunerisches Thema”), „Na ulicy Reindorf“ („Auf der Reindorf Strasse“), „List do Hebrajczyków“ („Brief an die Hebräer“), „Szkic do Wiersza” („Skizze eines  Gedichtes“). Dr. Scholz wies auf ein besonderes Spezifikum der Poesie von Prof. Miazek hin, das auf der Sensibilität des Professors beruht, auf der „Feinfühligkeit seiner Seele“. Zum Abschluss des Abends sang Teresa Ligeza–Krasnowska einige Gedichte. Begleitet wurde sie am Klavier von Krystyna Krynicka. Mag. Joanna Ziemska rezitierte Prof. Miazeks Lieblingsgedichte.

Nach den Feierlichkeiten bedankte sich der Jubilar bei den zahlreich erschienenen Gästen für ihr Kommen und bei den Referenten für die Vorträge über sein künstlerisches Schaffen. Zum Abschluss der Veranstaltung sangen die versammelten Gäste „Plurimos Annos“ für  den Jubilar. Nach dem offiziellen Teil lud Prof. Dybaś alle Anwesenden auf einen kleines Imbiss ein. Die Gäste führten beim Gläschen Wein die Diskussionen weiter und gratulierten persönlich dem Jubilar.

Karolina Redlin

Photos: Barbara Marmol




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