Feierliche Enthüllung einer Erinnerungstafel zu Ehren von Joseph Maximilian Graf von Ossoliński

Am 15. Oktober 2015 fand in der Mayerhofgasse 8 im 4. Bezirk in Wien die feierliche Enthüllung einer Erinnerungstafel, die Joseph Maximilian Graf von Ossoliński gedenkt, statt. Dia Tafel wurde an der Fassade jenes Hauses angebracht, in dem der Graf in der Zeit von 1798 von bis 1826 wohnte. Die Veranstaltung stand unter dem Ehrenschutz S.E. Artur Lorkowski, Botschafter der Republik Polen in Wien. Die Initiative der Errichtung der Tafel ist Dipl.-Ing. Barbara Vecer, einer aktiven Auslandspolin, zu verdanken.

Graf Ossoliński kam nach dem Kościuszko-Aufstand nach Wien und ließ sich dort nieder. Er widmete sich dem Sammeln von Büchern sowie wissenschaftlicher Forschungstätigkeit. Im Februar 1809, drei Monate vor der Besetzung Wiens durch Napoleon, wurde Ossoliński zum Präfekten der Kaiserlichen Hofbibliothek (heute Österreichische Nationalbibliothek) ernannt. Dieses Amt bekleidete er bis zu seinem Tod im Jahr 1826. Im Gedächtnis der Polen blieb er vor allem als Begründer des Nationalinstituts Ossolineum, dem er seine umfangreiche Bibliothek vermachte.

An der Zeremonie aus Anlass der Enthüllung der Gedenktafel nahmen u. a. der Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien Univ.-Prof. Dr. Bogusław Dybaś, als Vertreter des Ossolineums u. a. dessen Vizedirektor Dr. Mariusz Dworsatschek, Univ.-Prof. Dr. Elżbieta Dzikowska und Univ.-Prof. Dr. Stanisław Waltoś als Vertreter des wissenschaftlichen Rates des Ossolineums, als Vertreterin der Botschaft der Republik Polen in Wien deren Erste Botschaftsrätin Monika Szmigel-Turlej, als Vertreter der Österreichischen Nationalbibliothek Dr. Alfred Schmidt, Mag. Jan Mokre und Mag. Katrin Jilek, sowie  Vertreter der Polonia, u. a. Graf Mieczysław Ledóchowski und seine Gattin Halina Ledóchowska, Mag. Teresa Kopeć, Andrzej Lech, DI Barbara Vecer teil. Weiters waren der Bezirksvorsteher des 4. Bezirks in Wien Leopold Plasch sowie dessen Stellvertreterin Mag. Barbara Neuroth und zahlreiche andere an Ossoliński interessierte Gäste anwesend.

Festansprachen wurden von Univ.-Prof. Dr. Bogusław Dybaś, Mag. Monika Szmigiel-Turlej, Univ.-Prof. Dr. Stanisław Waltoś, Direktor Dr. Mariusz Dworsatschek und Bezirksvorsteher Leopold Plasch gehalten. Um die Enthüllung der Tafel wurden Frau Dipl.-Ing. Barbara Vecer, Herr Dr. Mariusz Dworsatschek, Herr Leopold Plasch und Frau Mag. Kartin Jilek gebeten.

Anschließend lud Prof. Dybaś die Gäste in das Wissenschaftliche Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften ein, wo einige Vorträge zum Thema Ossoliński gehalten wurden.

Die zahlreich erschienenen Gästen konnten die Vorträge von Mag. Eva Hüttl-Hubert, Bibliothekarin der Österreichischen Nationalbibliothek, zum Thema "Warum beschäftigen wir uns heute mit einer Person wie Graf Ossoliński“ sowie von Univ.-Prof. Dr. Elżbieta Dzikowska und Dr. Agnieszka Knychalska-Jaskulska unter dem Titel „Mittelosteuropa in den Texten von Joseph Maximilian Graf von Ossoliński“ hören.

Die Veranstaltung wurde durch ein Konzert der Violoncellistin Weronika Strugała beschlossen.

Lidia Gerc

 

Photos: Ossolineum

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