Otto Forst de Battaglia – ein Grandseigneur im Dienste der Völkerverständigung

Symposium

Am 19. November 2015 fand im Jan-III-Sobieski-Saal des Wissenschaftlichen Zentrums der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien ein Vortragsabend zum Thema „Otto Forst de Battaglia – ein Grandseigneur im Dienste der Völkerverständigung“ statt, der anlässlich des 50. Todesjahres von Otto Forst de Battaglia, eines großen Europäers sowie Popularisators der polnischen Kultur, veranstaltet wurde.

Die zahlreich erschienenen Gäste hieß der Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums Prof. Dr. Bogusław Dybaś herzlich willkommen. Der Direktor bedankte sich beim Institut für Germanistische Philologie der Universität Wrocław für die Mitveranstaltung des Vortragsabends und stellte die Referenten vor: Dr. Krzysztof Huszcza, Mitarbeiter der Universität Wrocław und Autor der Biographie über Otto Forst de Battaglia, Hofrat Prof. Dr. Lorenz Mikoletzky, langjähriger Direktor des Österreichischen Staatsarchivs, Prof. Dr. Edward Białek, Leiter der Abteilung für Literaturdidaktik am Institut für Germanische Philologie an der Universität Wrocław  sowie Dr. Jakub Forst Battaglia, Enkel von Otto Forst de Battaglia.

Als erster ergriff Dr. Krzysztof Huszcza das Wort. In seinem Vortrag unter dem Titel „Otto Forst de Battaglia – die Jahre 1889–1965 aus der Perspektive eines vollendeten Lebens” skizzierte er die Lebensgeschichte und Tätigkeit des Historikers, Literaturkritikers und Liebhabers der polnischen Kultur und Literatur Otto Forst de Battaglia, dar. Insbesondere wies er auf zwei Werke Otto Forst de Battaglias hin: die Biographie von König Johann III. Sobieski sowie die Biographie von König Stanislaus August Poniatowski.

Der nächste Vortrag unter dem Titel „Das wissenschaftliche Oeuvre von Otto Forst de Battaglia aus der Perspektive der Historiographie” wurde von Prof. Dr. Lorenz Mikoletzky gehalten. Der Referent konzentrierte sich auf die literarischen Interessen des großen Europäers und erörterte ausführlich ausgewählte Zitate aus seinen Texten.

Prof. Dr. Edward Białek referierte in seinem Vortrag über „Otto Forst de Battaglias Idee der geistigen Abrüstung und seine Übersetzung des Romans Die Walstatt von Liegnitz von Zofia Kossak“. Er nahm eine detaillierte Analyse der Übersetzung vor. Einerseits unterstrich er die hohe Qualität des Textes, andererseits wies er auf zahlreiche Weglassungen und Modifikationen des Ausgangstextes hin.

Der letzte Vortrag unter dem Titel „Otto Forst de Battaglia als Brückenbauer“ wurde von Dr. Jakub Forst Battaglia gehalten. Er erzählte über das Engagement seines Großvaters für die Verbreitung der polnischen Kultur und Literatur sowie über seinen umfangreichen Briefwechsel, den er mit vielen bedeutenden Persönlichkeiten seiner Zeit führte.

Zum Schluss ergriffen Prof. Dr. Alois Woldan, stellvertretender Leiter des Instituts für Slawistik an der Universität Wien, und Graf Mieczysław Ledóchowski das Wort. Sie sprachen kurz über ihr persönliches Verhältnis zu Otto Forst de Battaglia. Im Anschluss an die Vorträge kam es noch zu einer Diskussion.

Patrycja Maciejewska

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