Das Bild von Galizien in Anthologien und Enzyklopädien des 19. Jahrhunderts

Mag. Olga Voznyuk

Am 3. Dezember 2015 fand im Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften ein Vortrag zum Thema „Das Bild von Galizien in Anthologien und Enzyklopädien des 19. Jahrhunderts“ statt, der von Olha Voznyuk gehalten wurde. Das anschließende Koreferat wurde von Univ.-Prof. Dr. Alois Woldan gehalten.

Die zahlreich erschienenen Gäste hieß Dr. Anna Ziemlewska, Vizedirektorin des Zentrums, herzlich willkommen und stellte die Referentin vor. Mag. Olha Voznyuk ist Absolventin eines Studiums ukrainischen Philologie an der Iwan-Franko-Universität in Lviv, Universität Warschau und Universität Katowice. Sie erhielt Stipendien der Internationalen Visegrad-Stiftung, der polnischen Regierung sowie der Harvard University. Derzeit studiert Mag. Voznyuk am Doktoratskolleg Galizien in Wien. Im Rahmen ihres wissenschaftlichen Projekts beschäftigt sie sich mi dem Thema „Galizien – Projekt einer Anthologie in Text und Bild“.

In ihrem Vortrag stellte die Referentin ausgewählte Beispiele der Literatur des 19. Jahrhunderts dar, die damalige Vorstellungen über Galizien beschreiben. In einem neuen staatlichen Territorium kam es zur Vereinigung von unterschiedlichen ethnischen, kulturellen, sprachlichen und religiösen Gruppen. Diese Vielfalt spiegelte sich auch in verschiedenen Darstellungsformen in Texten und Anthologien wider. Die Summe dieser Erfahrungen, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde, ging auch in das Gedächtnis von Personen ein, die vom heutigen Standpunkt aus nicht mehr als „Galizianer“ bezeichnet werden können. Der nächste Schritt in den Studien von Galizien war die Veröffentlichung enzyklopädischer Publikationen, die das Land als ein Ort von „terra incognita“ darstellten. Die Vortragende zeigte eine ganze Reihe von Beispielen von Anthologien und Enzyklopädien, die solche Darstellungen enthalten.

Das Koreferat hielt Univ.-Prof. Dr. Alois Woldan, Professor für slawische Literatur am Institut für Slawistik an der Universität Wien. Im Anschluss daran folgte eine Diskussion. Die erschienenen Gäste stellten Fragen Details des gehaltenen Vortrags sowie zu ausgewählten Aspekten der polnischen Literatur und Geschichte.

Albert Sendor

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