Neunter Tag der Offenen Türe

Am 18. Juni 2016 fand im Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften der Neunte Tag der Offenen Tür statt, der in Zusammenarbeit mit der Wiener Krakauer Kulturgesellschaft veranstaltet wurde. An diesem Tag wurde der dreißigste Jahrestag der Gründung des Zentrums gefeiert. Gäste aus ganz Österreich beehrten die Veranstaltung mit ihrer Anwesenheit, vor allem die in Wien lebende polnische Community war stark vertreten.

Der Direktor des Zentrums, Univ.-Prof. Dr. Bogusław Dybaś, begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste sehr herzlich. Er begann den Abend mit einem Überblick über die Geschichte des "Dom Polski" [Polnisches Haus] und  gab einen kurzen Überblick über die zahlreichen, vom Zentrum durchgeführten Projekte und Veranstaltungen. 
Anschließend wurden die Ehrengäste ans Podium gebeten.

Mag. Artur Lorkowski – Botschafter der Republik Polen

Mag. Artur Lorkowski gratulierte dem Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften zum 30. Jahrestag seiner Gründung und sprach seine Glückwünsche für das bisher Erreichte aus. Er bedankte sich für die fruchtbare Zusammenarbeit und wünschte der Institution weiterhin viel Glück für deren vielfältige Aktivitäten.

Graf Mieczysław Ledóchowski – vormals Direktor der Stiftung „Dom Polski“

Auch Mieczysław Ledóchowski bedankte sich bei der Polnischen Akademie der Wissenschaften und deren Mitarbeiter für deren Einsatz und Wirken für den wechselseitigen polnisch-österreichischen Dialog. 

Prof. Irena Lipowicz - vormals Botschafterin der Republik Polen in Wien

Irena Lipowicz erinnerte zu Beginn ihrer Ansprache daran, dass die Situation der EU heute wie vor dreißig Jahren ungewiss ist und war. Sie unterstrich, dass der Beitritt Polens zur EU während ihrer Zeit als Botschafterin in Wien eines ihrer wichtigsten Anliegen gewesen wäre. 2004 wäre dies schließlich auch gelungen. Dies eröffnete den Polen die Möglichkeit, nach Österreich zu kommen, um hier einen Neuanfang zu wagen. Abschließend betonte sie, dass man stets Hoffnung und Vertrauen ineinander haben müsse, die die Basis für Zusammenarbeit und eine Zukunft im Miteinander wäre.

Ph.D. Herbert Mang, vormals Präsident der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Herbert Mang unterstrich in seiner Rede, dass Kommunikation zwischen Wissenschaftlern sehr wichtig sei. Er dankte allen Mitarbeitern für deren Bemühungen im Rahmen der langjährigen Zusammenarbeit zwischen der Österreichischen  und der Polnischen Akademie der Wissenschaften. In den vergangenen dreißig Jahren wären viele gemeinsame Projekte verwirklicht worden. Abschließend verlieh Professor Mang seiner Überzeugung Ausdruck, dass die fruchtbare Zusammenarbeit auch in Zukunft erfolgreich fortgesetzt werden würde.

Prof. Dr. Theodor Kanitzer, Präsident der Österreichisch-Polnischen Gesellschaft

Prof. Dr. Kanitzer erinnerte in seiner Ansprache an die furchtbaren Ereignisse während des Zweiten Weltkrieges. Polen hätte sich dennoch hervorragend entwickelt. Die Österreichisch-Polnische Gesellschaft hätte es nach dem Zweiten Weltkrieg anfangs nicht leicht gehabt, doch hätten sich im im Laufe der Jahre zahlreiche gemeinsame Projekte und Partnerschaften zwischen beiden Ländern entwickelt. Auch Prof. Kanitzer dankte dem Zentrum für die gute Zusammenarbeit und wünschte weiterhin viel Glück und Erfolg.

Mag. Lidia Gerc, Bibliothekarin am Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften

Mag. Gerc erläuterte in ihrer Ansprache die Ausstellung, die aus Anlass des 30. Geburtstags des Wissenschaftlichen Zentrums gestaltet wurde. Neben Wandtafeln, die Geschichte und Gegenwart des Zentrums veranschaulichen, wurde in einer Multimediapräsentation auch eine Chronik des wissenschaftlichen Lebens am Zentrum im Laufe der vergangenen Jahrzehnte gezeigt. Abschließend bedankte sich Mag. Gerc bei allen, die an diesem Projekt mitgewirkt hatten.

Dr. Dorota Chilińska, Regisseurin und Grafikerin

Die Regisseurin des Films „Zentrum Wien“ stellte kurz den Inhalt des Films sowie die Geschichte von dessen Entstehung vor. Die Idee, diesen zu drehen, wäre ganz spontan erfolgt, sie hoffe jedoch, dass es gelungen wäre, Geschichte und Gegenwart des "Dom Polski" auf interessante Weise vorzustellen. Zum Abschluss bedankte sie sich bei allen, die bei der Entstehung dieses Films mitgewirkt hätten.

Nach den Ansprachen der Ehrengäste wurde der Film gezeigt. Er kann auf hier abgerufen werden.
Abschließend bedankte sich der Direktor des Hauses noch einmal bei allen Gästen für deren Kommen und lud alle herzlich zum Buffet und Konzert der Band „Nocna Zmiana Bluesa“ ein.

Anna Jaworski

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