Polen in der Frühen Neuzeit. Vom Wiener Kongress (1515) bis zur Schlacht am Kahlenberg (1683) ?

Univ.-Prof. Dr. Bogusław Dybaś

Am 13. September 2016 fand im  Wissenschaftlichen Zentrum der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Wien ein Vortrag zum Thema "Polen in der Frühen Neuzeit. Vom Wiener Kongress (1515) bis zur Schlacht am Kahlenberg (1683)?" statt, der von Prof. Bogusław Dybaś, dem Direktor des Zentrums, gehalten wurde. Dieser begann seinen Vortrag mit der Darstellung der wichtigsten Ereignisse der polnischen Geschichte während dieses Zeitraums. Insbesondere stellte er die Krise dar, in der sich Polen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts befand. Ausführlich ging Prof. Dybaś auch auf die politische Situation der Republik beider Nationen, Polen und das Großfürstentum Litauen ein, die aufgrund der Union von Lublin von 1569 bis 1795 bestand. Zu dieser Zeit entschieden der polnische König und der Sejm über die politischen Geschicke des Landes. Charakteristisch war auch die große Zahl der Adeligen und dessen Privilegien.

Im Jahr 1515, einem der beiden Eckdaten des Vortrags von Prof. Dybaś, kam es zur  Wiener Doppelhochzeit und damit zu einem Vertrag zwischen Polen und Österreich. Die Vertragsbestimmungen sollten sich, wie die Zukunft zeigen sollte, vor allem für die Habsburgerdynastie bzw. für Österreich als günstig erweisen, dass auf diese Weise sein Territorium bedeutend vergrößern konnte.

Auch das zweite Eckdatum des Vortrags, das Jahr 1683, war für die polnische Geschichte sehr wichtig. Polen und Österreich waren durch einen wechselseitigen Vertrag dazu verpflichtet, einander im Falle einer Bedrohung durch das Osmanische Reich Hilfe zu leisten. 1683 eilte daher der polnische König, König Jan III Sobieski dem von den Osmanen belagerten Wien in der berühmten Entsatzschlacht am Kahlenberg erfolgreich zu Hilfe.

Auf den Vortrag folgte eine interessante Diskussion, in deren Verlauf zahlreiche Fragen zum Referat gestellt wurden.

Joanna Brzegowy

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