Professor Graf Leon Piniński – Renaissancemensch und Humanist

Dr. Renata Wiaderna-Kuśnierz

Am 28. Juni 2017 hielt Dr. Renata Wiaderna-Kuśnierz einen Vortrag in polnischer Sprache zum Thema „Professor Graf Leon Piniński – Renaissancemensch und Humanist”.

Der Direktor des Zentrums, Prof. Bogusław Dybaś, begrüßte zunächst die Gäste und stellte die Referentin vor. Renata Wiaderna-Kuśnierz ist Doktorin der Rechtswissenschaften und Absolventin der Maria Curie-Skłodowska-Universität in Lublin sowie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Administration und Soziologie an der Pommerschen Akademie in Słupsk. 2015 erschien ihre Monographie „Prawo rzymskie na Uniwersytecie Jana Kazimierza we Lwowie w okresie międzywojennym (1918-1939)” [Das römische Recht an der Jan-Kazimierz-Universität in Lemberg in der Zwischenkriegszeit (1918-1939]. Zu den Forschungsinteressen von Dr. Wiaderna-Kuśnierz gehören das Römische Recht, Rechtsgeschichte im 19. und im 20. Jahrhundert sowie insbesondere die Lemberger Schule des Römischen Rechts und Juristenbiographien.

In ihrem Vortrag konzentrierte sich die Referentin auf die interessante Biographie von Prof. Leon Jan Graf Piniński vor dem Hintergrund eines breiteren Kontexts - zum einen im Hinblick auf die Professorenschaft der Jan-Kazimierz-Universität in Lemberg in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, zum anderen im Hinblick auf das breite Interessensspektrum Pinińskis - Wissenschaft, Politik und Kunst. Dank des gezeigten umfangreichen Bild- und Quellenmaterials erhielten die ZuhörerInnen einen Einblick in die Lebensstationen Pinińskis von seiner Kindheit und Jugend auf dem Familiensitz in Grzymałtów über seine Studienzeit an der Universität Lemberg sowie an den Universitäten Leipzig, Berlin und Wien bis hin zu seiner wissenschaftlichen und politischen Karriere. Darüber hinaus schilderte sie auch die Vielfalt kultureller Interessen des Kunstsammlers und Mäzen Pinińskis, der u.a. auch als Komponist tätig war. Auch die zahlreichen Reisen Pinińskis waren ein Thema des Vortrags.

In der Diskussion nach dem Vortrag wurde u.a. nach der beeindruckenden Gemäldesammlung Pinińskis, den zahlreichen Porträts von Professoren bekannter Maler (beispielsweise Kazimierz Pochwalski, Jacek Malczewski, Leon Wyczółkowski) und nach dem universitären Milieu Lembergs in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts gefragt.

Katarzyna Prałat

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